Schweizer Wirtschaftsbündnis warnt: Volksabstimmung zur Bevölkerungsobergrenze würde Talentzufuhr ersticken
Großbritannien gibt strenge Reisehinweise heraus, während die Schweiz die Einführung biometrischer Ein- und Ausreisekontrollen vorbereitet
Fehler beim E-Voting in Basel beraubt Auslandschweizer ihres Stimmrechts und wirft Fragen zur digitalen Stimmabgabe auf
Neueste Nachrichten
TECH5 mit Sitz in Genf setzt neuen NIST-Standard für Fingerabdruckabgleich
Das auf Biometrie spezialisierte Unternehmen TECH5 mit Sitz in Genf gab am 9. März bekannt, dass sein Fingerabdruck-Algorithmus bei Tests des NIST Spitzenwerte in Genauigkeit und Geschwindigkeit erreicht hat – ein Durchbruch, der direkt in die bevorstehenden biometrischen Grenzsysteme der Schweiz sowie in KYC-Lösungen für Unternehmen einfließen könnte.
Visumunsicherheit verlegt Ig-Nobelpreisverleihung von Harvard nach Zürich
Wegen US-Visaproblemen verlegen die Organisatoren der Ig-Nobelpreise die Verleihung 2026 nach Zürich, wie am 9. März bekanntgegeben wurde. Dieser Schritt unterstreicht die Attraktivität der Schweiz für internationale Veranstaltungen dank verlässlicher Schengen-Einreisebestimmungen und wird Hunderte von Wissenschaftlern sowie ihre Unternehmenspartner in die Schweizer Mobilitätslandschaft ziehen.
SWISS setzt weitere Evakuierungsflüge aus – 4.000 Schweizer bleiben im Nahen Osten
SWISS kündigt an, nach der Evakuierung aus Maskat in der vergangenen Woche keine weiteren Sonderflüge einzusetzen. Damit sind über 4.000 Schweizer Staatsangehörige weiterhin auf der Suche nach Ausreisemöglichkeiten aus der konfliktgeprägten Golfregion. Der reguläre Flugverkehr zu mehreren Zielen im Nahen Osten bleibt ausgesetzt, was Unternehmen dazu zwingt, sichere Routen zu organisieren und die Bedeutung robuster Fürsorgepflichten unterstreicht.
Weltweite Fluggesellschaften verlängern Aussetzungen im Nahen Osten; SWISS streicht Dubai, Tel Aviv und Teheran aus dem Streckennetz
Ein Überblick vom 8. März im Luftfahrtbereich zeigt, dass SWISS die Aussetzung aller wichtigen Nahost-Strecken bis Ende März oder darüber hinaus verlängert – im Einklang mit ähnlichen Maßnahmen von Air France, Finnair, Cathay Pacific und US-Fluggesellschaften. Die verlängerte Stilllegung erhöht die Kosten für Schweizer Unternehmen und zwingt Mobilitätsmanager dazu, komplexe Umsteigeverbindungen zu organisieren und gleichzeitig das Risiko von Visumsüberschreitungen im Blick zu behalten.
Australien verdoppelt Gebühr für Post-Study-Work-Visum auf 4.600 AUD – Schweizer Absolventen sehen sich mit Rekordkosten konfrontiert
Ab dem 8. März hat Australien die Gebühr für das Post-Study-Arbeitsvisum auf 4.600 AUD verdoppelt. Dieser Anstieg erhöht die Kosten für Schweizer und andere europäische Absolventen um mehr als 1.350 CHF, was Studierende und Arbeitgeber dazu zwingt, ihre Budgets neu zu überdenken und möglicherweise Talente in günstigere Länder umzulenken.
Die Stimmberechtigten im Tessin lehnen die Lohn-Dumping-Initiative ab, die auf die Regeln für Grenzgänger abzielte.
Die Stimmberechtigten im Tessin lehnten eine Initiative gegen Lohndumping ab, die strengere Kontrollen für Arbeitgeber von Grenzgängern aus Italien vorsah. Die Ablehnung nimmt Unternehmen, die Mitarbeitende über die Schweizerisch-Italienische Grenze entsenden, kurzfristig Compliance-Sorgen, hält jedoch den Lohndruck und die politische Aufmerksamkeit hoch.