
Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat ihre Flugpause im Nahen Osten verlängert und alle Flüge nach Dubai bis mindestens 28. März sowie nach Riad und Dammam bis 12. März gestrichen. Als Grund nannte die Airline anhaltende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Eskalation zwischen Iran und dem Golf. KLM arbeitet eng mit dem niederländischen Außenministerium zusammen, um die Risiken zu überwachen. Die Entscheidung, die am 11. März um 15:20 Uhr MEZ bekannt gegeben wurde, geht einher mit einem umfassenderen Plan, die Ticketpreise anzuheben, um die um 70 Prozent gestiegenen Kerosinkosten auszugleichen.
Für Geschäftsreisende in die VAE fällt damit eine wichtige europäische Verbindung weg, während Emirates und Etihad ihre Kapazitäten gerade wieder aufbauen. Firmenmobilitätsteams müssen Reisende über alternative Drehkreuze wie Amsterdam-Doha (Qatar Airways), Frankfurt-Dubai (Lufthansa/Emirates Codeshare) oder Istanbul-Dubai (Turkish Airlines) umleiten, wobei einige Verbindungen Übernachtaufenthalte erfordern können. KLM bietet kostenlose Umbuchungen oder volle Rückerstattungen an, bittet die Passagiere jedoch, bevorzugt die Self-Service-Optionen zu nutzen.
Die Aussetzung beeinträchtigt auch den Frachtverkehr – ein wichtiger Faktor für den niederländischen Gartenbauexport in den Golfraum sowie für den E-Commerce-Import aus den VAE nach Europa. Logistikanbieter leiten verderbliche Waren bereits über Jeddah in Saudi-Arabien und Muscat im Oman um, was die Transitzeiten um 8 bis 12 Stunden verlängert und die Kosten für die Kühlkette erhöht.
Die Entscheidung von KLM verdeutlicht die Folgewirkungen eines regionalen Konflikts, der zwar anderswo seinen Ursprung hat, aber die Konnektivität der VAE direkt beeinflusst. „Europäische Fluggesellschaften sehen sich mit höheren Versicherungsprämien und längeren Umwegen konfrontiert, die ohnehin knappe Gewinnmargen weiter schmälern“, erklärte Prof. Mark Harbers von der Aviation Economics Group der Technischen Universität Delft. Sollte sich die Sicherheitslage nicht rasch verbessern, könnten weitere westliche Airlines nachziehen, warnte er.
Niederländische Expats in den VAE – eine der am schnellsten wachsenden europäischen Gemeinschaften in Dubai – werden empfohlen, sich in die Krisenliste der niederländischen Botschaft einzutragen, um Informationen zu möglichen Rückführungsflügen zu erhalten.
Für Geschäftsreisende in die VAE fällt damit eine wichtige europäische Verbindung weg, während Emirates und Etihad ihre Kapazitäten gerade wieder aufbauen. Firmenmobilitätsteams müssen Reisende über alternative Drehkreuze wie Amsterdam-Doha (Qatar Airways), Frankfurt-Dubai (Lufthansa/Emirates Codeshare) oder Istanbul-Dubai (Turkish Airlines) umleiten, wobei einige Verbindungen Übernachtaufenthalte erfordern können. KLM bietet kostenlose Umbuchungen oder volle Rückerstattungen an, bittet die Passagiere jedoch, bevorzugt die Self-Service-Optionen zu nutzen.
Die Aussetzung beeinträchtigt auch den Frachtverkehr – ein wichtiger Faktor für den niederländischen Gartenbauexport in den Golfraum sowie für den E-Commerce-Import aus den VAE nach Europa. Logistikanbieter leiten verderbliche Waren bereits über Jeddah in Saudi-Arabien und Muscat im Oman um, was die Transitzeiten um 8 bis 12 Stunden verlängert und die Kosten für die Kühlkette erhöht.
Die Entscheidung von KLM verdeutlicht die Folgewirkungen eines regionalen Konflikts, der zwar anderswo seinen Ursprung hat, aber die Konnektivität der VAE direkt beeinflusst. „Europäische Fluggesellschaften sehen sich mit höheren Versicherungsprämien und längeren Umwegen konfrontiert, die ohnehin knappe Gewinnmargen weiter schmälern“, erklärte Prof. Mark Harbers von der Aviation Economics Group der Technischen Universität Delft. Sollte sich die Sicherheitslage nicht rasch verbessern, könnten weitere westliche Airlines nachziehen, warnte er.
Niederländische Expats in den VAE – eine der am schnellsten wachsenden europäischen Gemeinschaften in Dubai – werden empfohlen, sich in die Krisenliste der niederländischen Botschaft einzutragen, um Informationen zu möglichen Rückführungsflügen zu erhalten.
Quelle: NL Times
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