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China gewährt britischen Staatsbürgern 30 Tage visafreien Aufenthalt

März 13, 2026
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China gewährt britischen Staatsbürgern 30 Tage visafreien Aufenthalt
In einem wegweisenden Liberalisierungsschritt gab das chinesische Außenministerium am 12. März 2026 bekannt, dass Inhaber eines britischen Reisepasses nun visumfrei für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen auf das chinesische Festland einreisen dürfen. Die Regelung, die am 17. Februar in Kraft trat und bis zum 31. Dezember 2026 gilt, wurde von der Fachzeitschrift Travel Trade Today als erster Fall hervorgehoben, in dem ein G7-Land einseitig visumfreien Zugang zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt erhält.

Diese Änderung ist Teil von Pekings umfassender Strategie, die Zahl der Einreisen nach der Pandemie wieder zu steigern und China im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) als reibungslosen Standort für Investitionen und Firmenveranstaltungen zu positionieren. Britische Geschäftsleute können nun kurzfristige Dienstreisen ohne Wartezeit auf Konsulats-Termine unternehmen; Reiseveranstalter erwarten, dass die Visumfreiheit die Nachfrage nach maßgeschneiderten, hochwertigen Reiserouten ankurbelt, die Pekings Innovationsparks mit Kulturerbestätten in Xi’an und Chengdu verbinden.

China gewährt britischen Staatsbürgern 30 Tage visafreien Aufenthalt


Chinesische Behörden betonen, dass das Programm strikt auf Tourismus, Familienbesuche, Geschäftstreffen und Transit beschränkt ist; Tätigkeiten wie bezahlte Beschäftigung, Journalismus oder langfristiges Studium erfordern weiterhin die entsprechenden Z-, J- oder X-Visa. Reisende müssen Weiter- oder Rückflugtickets vorweisen, ausreichende finanzielle Mittel nachweisen und vor der Landung den Online-QR-Code für die Ankunftskarte ausfüllen.

Fluggesellschaften berichten bereits von einem 23 %igen Anstieg der Buchungen zwischen Großbritannien und China im Wochenvergleich, wobei die Strecke Heathrow–Shanghai in den ersten zwei Märzwochen zum meistfrequentierten Langstrecken-Korridor avancierte. Für multinationale Unternehmen beseitigt die Visumfreiheit ein dauerhaftes Planungsproblem: HR-Mobilitätsteams können Mitarbeiter kurzfristig zu Projektstandorten entsenden, sparen die 90-Euro-Gebühr für Einreisevisa und umgehen Wartezeiten von zwei bis drei Wochen.

Steuerabteilungen sollten Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die 30-Tage-Grenze kalenderbasiert ist; mehrere aufeinanderfolgende Reisen könnten dennoch eine Steuerpflicht in China auslösen, sobald die physische Anwesenheit 183 Tage innerhalb von zwölf Monaten überschreitet. Unternehmen wird zudem empfohlen, ihre Reiserisikopolitik zu aktualisieren, um die neue E-Payment-Richtlinie zu berücksichtigen, die es ausländischen Karten erlaubt, direkt mit WeChat Pay und Alipay verknüpft zu werden.
Quelle: Travel Trade Today

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