
Grenzgänger und Geschäftsreisende zwischen der Schweiz und Deutschland erwachten am 15. März 2026 mit der erfreulichen Nachricht, dass die systematischen Passkontrollen an der Landgrenze aufgehoben wurden. Pünktlich um Mitternacht ließ Berlin die sechsmonatige Phase der vorübergehenden innerdeutschen Schengen-Grenzkontrollen auslaufen, die erstmals am 16. September 2025 wieder eingeführt worden waren. Ab heute funktioniert die 362 Kilometer lange Grenze wieder als offener Schengen-Übergang, womit die Bedingungen vor 2025 für die täglich über 60.000 Pendler zwischen den beiden Ländern sowie für die integrierten Lieferketten, die auf Just-in-Time-Transporte durch Basel–Weil am Rhein angewiesen sind, wiederhergestellt sind.
Deutschland hatte die Wiedereinführung der Kontrollen mit Artikel 25 des Schengener Grenzkodexes begründet und dabei anhaltenden Druck durch irreguläre Migration, Schleusernetzwerke sowie allgemeine Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine angeführt. Die Schweiz war eines von neun betroffenen Nachbarländern. Unternehmen berichteten von durchschnittlichen Wartezeiten zwischen 15 und 45 Minuten für Lkw während der morgendlichen Stoßzeiten sowie von zusätzlichen administrativen Kosten für Kurierdienste, die zwischen Logistikzentren in Zürich, Stuttgart und dem Rhein-Ruhr-Gebiet unterwegs sind.
Das deutsche Innenministerium hat zwar angekündigt, dass „gezielte, nachrichtendienstlich gesteuerte Stichprobenkontrollen“ in der unmittelbaren Grenzregion weiterhin möglich bleiben, doch die formelle Aufhebung des Kontrollregimes bedeutet, dass Spediteure und Reisende künftig keine routinemäßigen Identitätsprüfungen mehr in ihre Reiseplanung einbeziehen müssen. Die Schweizer Zollbehörden bestätigten, dass der Warenverkehr an den Übergängen Weil am Rhein/A2 und Rheinfelden bereits um 06:00 Uhr MEZ wieder normal lief.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Personalwesen beseitigt diese Entwicklung eine Unsicherheitsquelle im operativen Geschäft. Multinationale Arbeitgeber mit Mitarbeitern auf Pendelaufträgen können die übliche Schengen-Reiseplanung wieder aufnehmen, ohne Pufferzeiten oder detaillierte Arbeitsnachweise an der deutschen Grenze einplanen zu müssen. Dennoch warnen Experten, dass diese Episode daran erinnert, dass inner-schengen-Kontrollen jederzeit mit kurzer Vorwarnung wieder eingeführt werden können. Unternehmen wird empfohlen, Echtzeit-Monitoring-Systeme zu pflegen und ihre reisenden Mitarbeiter über zulässige Ausweisdokumente (Personalausweis vs. Reisepass) im Falle einer erneuten Kontrolle zu informieren.
Deutschland hatte die Wiedereinführung der Kontrollen mit Artikel 25 des Schengener Grenzkodexes begründet und dabei anhaltenden Druck durch irreguläre Migration, Schleusernetzwerke sowie allgemeine Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine angeführt. Die Schweiz war eines von neun betroffenen Nachbarländern. Unternehmen berichteten von durchschnittlichen Wartezeiten zwischen 15 und 45 Minuten für Lkw während der morgendlichen Stoßzeiten sowie von zusätzlichen administrativen Kosten für Kurierdienste, die zwischen Logistikzentren in Zürich, Stuttgart und dem Rhein-Ruhr-Gebiet unterwegs sind.
Das deutsche Innenministerium hat zwar angekündigt, dass „gezielte, nachrichtendienstlich gesteuerte Stichprobenkontrollen“ in der unmittelbaren Grenzregion weiterhin möglich bleiben, doch die formelle Aufhebung des Kontrollregimes bedeutet, dass Spediteure und Reisende künftig keine routinemäßigen Identitätsprüfungen mehr in ihre Reiseplanung einbeziehen müssen. Die Schweizer Zollbehörden bestätigten, dass der Warenverkehr an den Übergängen Weil am Rhein/A2 und Rheinfelden bereits um 06:00 Uhr MEZ wieder normal lief.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Personalwesen beseitigt diese Entwicklung eine Unsicherheitsquelle im operativen Geschäft. Multinationale Arbeitgeber mit Mitarbeitern auf Pendelaufträgen können die übliche Schengen-Reiseplanung wieder aufnehmen, ohne Pufferzeiten oder detaillierte Arbeitsnachweise an der deutschen Grenze einplanen zu müssen. Dennoch warnen Experten, dass diese Episode daran erinnert, dass inner-schengen-Kontrollen jederzeit mit kurzer Vorwarnung wieder eingeführt werden können. Unternehmen wird empfohlen, Echtzeit-Monitoring-Systeme zu pflegen und ihre reisenden Mitarbeiter über zulässige Ausweisdokumente (Personalausweis vs. Reisepass) im Falle einer erneuten Kontrolle zu informieren.
Quelle: EY Global Immigration Alert
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Schweiz.Mehr von Schweiz
Alle anzeigen
In den letzten 24 Stunden wurden keine bedeutenden Neuigkeiten zur globalen Mobilität in der Schweiz gemeldet.
Europaweite Streiks bei Fluggesellschaften verzögern über 2.000 Flüge; Zürich zählt zu den am stärksten betroffenen Flughäfen