
Portugiesische Flughäfen warnen: Nicht-EU-Passagiere – darunter über 3 Millionen jährlich reisende Brasilianer – müssen an Ostern mit Wartezeiten von bis zu zwei Stunden bei der Passkontrolle rechnen. Die am 1. April veröffentlichte Warnung erfolgt im Zuge der Eile Portugals, die EU-weite Frist vom 31. März einzuhalten, um 100 Prozent der Reisenden im neuen digitalen Ein- und Ausreisesystem (EES) zu registrieren, das am 9. April offiziell startet.
Im Rahmen des EES müssen Erstankömmlinge Fingerabdrücke oder Gesichtsaufnahmen abgeben und ihre Pässe werden in eine zentrale Datenbank eingescannt, die das manuelle Abstempeln ersetzt. Die Flughafenvereinigung ACI Europe und der Airline-Verband A4E warnen, dass diese zusätzlichen Schritte die Abfertigungszeiten während der Umstellungsphase verdoppeln könnten. Besonders betroffen sind die Flughäfen in Lissabon, Porto und Faro – wichtige Drehkreuze für brasilianische Touristen und Geschäftsreisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum.
Reiseveranstalter sollten ihre Mitarbeiter, die über Portugal reisen, zu längeren Umsteigezeiten raten und, sofern möglich, die biometrischen Selbstbedienungsschalter nach der Registrierung nutzen. Für Brasilianer mit doppelter EU-Staatsbürgerschaft dürften die Warteschlangen kürzer sein, während Inhaber brasilianischer Pässe die vollständigen Kontrollen für Drittstaatsangehörige durchlaufen müssen.
Das für 2026 geplante Elektronische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) wird eine weitere Vorab-Prüfungsebene hinzufügen, weshalb eine frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist. Reiseveranstalter befürchten, dass negative Schlagzeilen Last-Minute-Buchungen zu Ostern abschrecken könnten, doch die Behörden versichern, dass sich die Verzögerungen verringern, sobald die Datenbank die biometrischen Daten der Rückkehrer enthält.
Bis dahin werden mobile Apps zur Warteschlangenverwaltung getestet, und zusätzliches Personal wurde von ruhigeren Regionalflughäfen abgezogen. Für Unternehmen mit häufigen Brasilien-EU-Reisen unterstreicht diese Situation die Bedeutung, die Digitalisierung der Schengen-Grenzen genau zu beobachten. Unzureichende Planung bei Spitzenzeiten kann zu verpassten Terminen, knappen Anschlussflügen und teuren Umbuchungen führen, die das Reisebudget schnell belasten.
Im Rahmen des EES müssen Erstankömmlinge Fingerabdrücke oder Gesichtsaufnahmen abgeben und ihre Pässe werden in eine zentrale Datenbank eingescannt, die das manuelle Abstempeln ersetzt. Die Flughafenvereinigung ACI Europe und der Airline-Verband A4E warnen, dass diese zusätzlichen Schritte die Abfertigungszeiten während der Umstellungsphase verdoppeln könnten. Besonders betroffen sind die Flughäfen in Lissabon, Porto und Faro – wichtige Drehkreuze für brasilianische Touristen und Geschäftsreisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum.
Reiseveranstalter sollten ihre Mitarbeiter, die über Portugal reisen, zu längeren Umsteigezeiten raten und, sofern möglich, die biometrischen Selbstbedienungsschalter nach der Registrierung nutzen. Für Brasilianer mit doppelter EU-Staatsbürgerschaft dürften die Warteschlangen kürzer sein, während Inhaber brasilianischer Pässe die vollständigen Kontrollen für Drittstaatsangehörige durchlaufen müssen.
Das für 2026 geplante Elektronische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) wird eine weitere Vorab-Prüfungsebene hinzufügen, weshalb eine frühzeitige Vorbereitung unerlässlich ist. Reiseveranstalter befürchten, dass negative Schlagzeilen Last-Minute-Buchungen zu Ostern abschrecken könnten, doch die Behörden versichern, dass sich die Verzögerungen verringern, sobald die Datenbank die biometrischen Daten der Rückkehrer enthält.
Bis dahin werden mobile Apps zur Warteschlangenverwaltung getestet, und zusätzliches Personal wurde von ruhigeren Regionalflughäfen abgezogen. Für Unternehmen mit häufigen Brasilien-EU-Reisen unterstreicht diese Situation die Bedeutung, die Digitalisierung der Schengen-Grenzen genau zu beobachten. Unzureichende Planung bei Spitzenzeiten kann zu verpassten Terminen, knappen Anschlussflügen und teuren Umbuchungen führen, die das Reisebudget schnell belasten.
Quelle: Euro Weekly News
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