
Die US-Botschaft in Amman, Jordanien, veröffentlichte am 2. April eine Sicherheitshinweis, in dem US-Bürger zur erhöhten Wachsamkeit aufgrund „angespannter regionaler Spannungen“ aufgefordert werden. Zwar wurde keine Ausreiseempfehlung ausgesprochen, doch riet die Botschaft, große Menschenansammlungen in der Nähe diplomatischer Einrichtungen und bei bei westlichen Touristen beliebten Sehenswürdigkeiten zu meiden. Jordanien gilt bislang als Insel der Stabilität, was die Warnung besonders bemerkenswert macht. Botschaftsvertreter beriefen sich auf nicht näher bezeichnete Geheimdienstinformationen über mögliche Proteste und opportunistische Angriffe im Zusammenhang mit dem sich ausweitenden Konflikt zwischen Iran-nahen Gruppen und US-Interessen im Nahen Osten. Die zeitliche Lage bereitet Mobilitätsmanagern Sorgen, die Amman als Ausgangspunkt für Einsätze im Irak und Saudi-Arabien nutzen. Mehrere Unternehmen weisen Reisende an, für Flughafentransfers private Sicherheitsdienste zu engagieren und verpflichtende Standort-Tracking-Apps gemäß unternehmensinternen Fürsorgepflichten zu installieren. Die jordanischen Behörden haben die Kontrollen rund um das Geschäftsviertel Abdali und den King Hussein Business Park, die bei Expats beliebt sind, verstärkt. Bisher verlaufen die Flüge am Queen Alia International Airport planmäßig, doch die Fluggesellschaften betonen, dass sie bereit sind, den Flugplan bei einer Verschärfung der Sicherheitslage anzupassen. Die Botschaft erinnerte die Bürger daran, ihre STEP-Registrierungen zu aktualisieren und die Lage aufmerksam zu verfolgen – ein Hinweis darauf, wie schnell regionale Krisen selbst traditionell „sichere“ Mobilitätszentren beeinflussen können.
Quelle: Ammon News (Jordan)