
Delta Air Lines hat am Samstag erstmals in diesem Jahr seine Ausnahmeregelung für Reisen bei Frühlingsstürmen aktiviert, da ein schnell ziehendes Unwetter mit Blitzschlägen und Mikrobursts den Osten der USA heimsuchte. Die Bulletin-1-Ausnahme gilt für Flüge, die am 4. April den Flughafen Detroit Metro (DTW) oder Atlanta Hartsfield-Jackson (ATL) berühren, und erlaubt eine Umbuchung in derselben Buchungsklasse bis zum 7. April ohne Umbuchungsgebühr oder Tarifdifferenz. Die Agenten müssen die Tickets mit den Ausnahmecodes E7J7J oder T6A5B sowie dem Vermerk „PER E US WX 4APR26“ versehen. Obwohl die Regelung nur für zwei Drehkreuze gilt, wird sie voraussichtlich landesweit Auswirkungen haben, da Atlanta das wichtigste Drehkreuz von Delta ist: An Spitzentagen passieren etwa jeder siebte Inlandsflug in den USA ATL. Meteorologen des FAA Air Traffic Control System Command Centers haben bereits mögliche Bodenverzögerungsprogramme für den Nordosten und Florida angekündigt, falls die Sturmzellen nach Osten ziehen. Firmenreisemanager raten den Mitarbeitern, die Ausnahmeregelung heute zu nutzen, um teure Umbuchungen am selben Tag am Flughafen zu vermeiden. Mobility-Teams, die an diesem Wochenende neue Mitarbeiter oder Entsandte umziehen, sollten die Haushaltsgutsendungen und temporären Unterkunftscheck-ins prüfen, die von Ankünften in Detroit oder Atlanta abhängen. Die Mitteilung von Delta erinnert Reisebüros zudem daran, dass die Richtlinien der Partner-Airlines abweichen können; Unternehmen mit Joint-Venture-Verträgen bei Air France-KLM oder Virgin Atlantic sollten vor der Umbuchung klären, ob diese Airlines ebenfalls auf Gebühren verzichten. Da Airlines die Flexibilität bei Flugplänen zunehmend monetarisieren, ist das Verständnis der Ausnahmeregelungen und die Integration von Alarmmeldungen in HR-Relocation-Dashboards zu einer Kernaufgabe der globalen Mobility-Abteilungen geworden.
Quelle: Delta Professional