
Nach fast sechsmonatiger Testphase wird das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ab Mittwoch, dem 10. April 2026, an allen externen Schengen-Grenzen verpflichtend eingeführt. Die finale Erinnerung, die am 7. April über verschiedene Reise- und Flugkanäle verbreitet wurde, bedeutet, dass bei der ersten Einreise jeder Nicht-EU-Reisende – darunter Briten, Amerikaner und andere Kurzzeitbesucher, die in Prag ankommen – seinen Reisepass scannen lassen und biometrische Daten (vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto) erfassen lassen muss. Die bisherigen Passstempel entfallen.
Für in Tschechien ansässige multinationale Unternehmen betrifft die Änderung vor allem entsandte Mitarbeiter und häufig reisende Geschäftsreisende aus Drittstaaten. Da das EES die „90-Tage-in-180-Tage“-Regel automatisch berechnet, werden Überziehungen in Echtzeit erkannt und können Bußgelder oder zukünftige Schengen-Einreiseverbote nach sich ziehen. Personalabteilungen überprüfen daher derzeit ihre Reisetracking-Tools und erinnern die Mitarbeiter daran, dass auch Wochenendreisen innerhalb der EU auf das Kontingent angerechnet werden.
Auch Fluggesellschaften, die den Václav-Havel-Flughafen Prag bedienen, spüren die Umstellung. Sie müssen vor dem Boarding sicherstellen, dass der Reisende die erlaubte Schengen-Aufenthaltsdauer nicht überschritten hat – eine Verantwortung, die den Datenaustausch zwischen Airlines und Grenzbehörden intensiviert. Branchenverbände warnen, dass sich die Check-in-Schlangen in den ersten Wochen der vollständigen Einführung verlängern könnten, insbesondere an Flughäfen, die noch nicht über ausreichend biometrische Terminals verfügen.
Reisende, die über Prag zu einem anderen Schengen-Ziel weiterfliegen, sollten beachten, dass die biometrischen Daten am ersten Einreisepunkt erfasst werden. Geschäftsreisende, die von Langstreckenflügen zu innergemeinschaftlichen Verbindungen umsteigen, durchlaufen das EES daher in Prag, auch wenn ihr Endziel Frankfurt oder Warschau ist. Unternehmen wird empfohlen, die Mindestumsteigezeiten zu verlängern und ihre Mitarbeiter zu ermutigen, Papierkopien der Reisepläne mitzuführen, falls es zu Systemverzögerungen kommt.
Für in Tschechien ansässige multinationale Unternehmen betrifft die Änderung vor allem entsandte Mitarbeiter und häufig reisende Geschäftsreisende aus Drittstaaten. Da das EES die „90-Tage-in-180-Tage“-Regel automatisch berechnet, werden Überziehungen in Echtzeit erkannt und können Bußgelder oder zukünftige Schengen-Einreiseverbote nach sich ziehen. Personalabteilungen überprüfen daher derzeit ihre Reisetracking-Tools und erinnern die Mitarbeiter daran, dass auch Wochenendreisen innerhalb der EU auf das Kontingent angerechnet werden.
Auch Fluggesellschaften, die den Václav-Havel-Flughafen Prag bedienen, spüren die Umstellung. Sie müssen vor dem Boarding sicherstellen, dass der Reisende die erlaubte Schengen-Aufenthaltsdauer nicht überschritten hat – eine Verantwortung, die den Datenaustausch zwischen Airlines und Grenzbehörden intensiviert. Branchenverbände warnen, dass sich die Check-in-Schlangen in den ersten Wochen der vollständigen Einführung verlängern könnten, insbesondere an Flughäfen, die noch nicht über ausreichend biometrische Terminals verfügen.
Reisende, die über Prag zu einem anderen Schengen-Ziel weiterfliegen, sollten beachten, dass die biometrischen Daten am ersten Einreisepunkt erfasst werden. Geschäftsreisende, die von Langstreckenflügen zu innergemeinschaftlichen Verbindungen umsteigen, durchlaufen das EES daher in Prag, auch wenn ihr Endziel Frankfurt oder Warschau ist. Unternehmen wird empfohlen, die Mindestumsteigezeiten zu verlängern und ihre Mitarbeiter zu ermutigen, Papierkopien der Reisepläne mitzuführen, falls es zu Systemverzögerungen kommt.
Quelle: Yahoo Travel / Lufthansa
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Großer Cyberangriff auf IT-Systeme der Luftfahrt legt Flüge in ganz Europa lahm und trifft Verbindungen in Prag
Neue tschechische Regierung kündigt strengere Haltung zum „vorübergehenden Schutz“ für ukrainische Flüchtlinge an