
CzechTourism, die staatliche Agentur zur Förderung des Incoming-Tourismus, gab am Ostermontag bekannt, dass sie ihre erfolgreiche Digital-Influencer-Kampagne „Discover Central Europe“ von Festlandchina nach Japan verlagert. Die Ankündigung folgt auf ein einjähriges Pilotprojekt, bei dem vier chinesische Food- und Reise-Influencer eine kulinarische Zugreise mit den InterCity-Verbindungen der České dráhy zwischen Prag, Brünn und Ostrava live streamten. Laut Agenturchef František Reismüller erzielte die Kampagne „Millionen von Impressionen“ auf Weibo und Trip.com und trug dazu bei, die Zahl der chinesischen Besucher im Jahr 2025 auf 207.000 zu steigern – ein Plus von 20 % gegenüber dem Vorjahr.
Während Tourismusexperten die Zahlen feiern, weisen Mobilitätsfachleute auf bestehende Engpässe für Langstreckenreisende hin. Chinesische Touristen sind weiterhin auf einen einzigen zweimal wöchentlich verkehrenden Hainan Airlines-Flug zwischen Peking und Prag angewiesen, und die tschechischen Konsulate in Shanghai und Chengdu haben monatelange Wartezeiten für Schengen-Visumstermine. Reismüller räumt ein, dass die Visafacilitation in der nächsten Phase entscheidend sein wird, und erklärt, dass die Agentur mit dem Außenministerium zusammenarbeitet, um während des diesjährigen Sommerspitzenzeitraums zusätzliches temporäres Personal bereitzustellen.
Die neue Initiative „Echoes of the Masters: Klassische Musikreise durch Mitteleuropa“ lädt führende japanische Lifestyle-Influencer ein, Bahn- und Straßenbahnreisen zu tschechischen UNESCO-Stätten und Musikfestivals zu dokumentieren, bevor ein B2B-Workshop in Tokio stattfindet. Ein EU-Matching-Grant soll die Hälfte des Budgets von 160.000 Euro abdecken, der Rest wird unter den Tourismusorganisationen der Visegrád-Staaten aufgeteilt.
Für Firmenmobilitätsteams ist Japan ein attraktiver Quellmarkt: Besucher bleiben meist länger als sieben Nächte und kombinieren Freizeit oft mit kurzen Geschäftsterminen, dank visafreiem Schengen-Eintritt für bis zu 90 Tage. Dennoch bleibt die Flugverbindung durch geopolitische Risiken angespannt. Der anhaltende Konflikt um die Straße von Hormus hat mehrere Golf-Airlines gezwungen, die Frequenzen nach Prag zu reduzieren, was Direktverbindungen von Osaka oder Fukuoka erschwert. CzechTourism ist bereit, die Influencer-Reisen bei Bedarf auf Dezember zu verschieben – mit Fokus auf Adventsmärkte und einer Buchungswelle im Frühjahr 2027.
Für tschechische Hoteliers und Bodenverkehrsdienstleister lautet die wichtigste Erkenntnis: Diversifikation. Durch den Wechsel zwischen China und Japan will die Agentur Nachfrageschwankungen abfedern und die Sitzplatzkapazitäten am Flughafen Václav Havel ganzjährig stabilisieren. Personal- und Relocation-Manager sollten kurzfristige Chartermöglichkeiten und Visaverarbeitungsengpässe im Blick behalten und die Vorlaufzeiten für Entsendungen entsprechend anpassen.
Während Tourismusexperten die Zahlen feiern, weisen Mobilitätsfachleute auf bestehende Engpässe für Langstreckenreisende hin. Chinesische Touristen sind weiterhin auf einen einzigen zweimal wöchentlich verkehrenden Hainan Airlines-Flug zwischen Peking und Prag angewiesen, und die tschechischen Konsulate in Shanghai und Chengdu haben monatelange Wartezeiten für Schengen-Visumstermine. Reismüller räumt ein, dass die Visafacilitation in der nächsten Phase entscheidend sein wird, und erklärt, dass die Agentur mit dem Außenministerium zusammenarbeitet, um während des diesjährigen Sommerspitzenzeitraums zusätzliches temporäres Personal bereitzustellen.
Die neue Initiative „Echoes of the Masters: Klassische Musikreise durch Mitteleuropa“ lädt führende japanische Lifestyle-Influencer ein, Bahn- und Straßenbahnreisen zu tschechischen UNESCO-Stätten und Musikfestivals zu dokumentieren, bevor ein B2B-Workshop in Tokio stattfindet. Ein EU-Matching-Grant soll die Hälfte des Budgets von 160.000 Euro abdecken, der Rest wird unter den Tourismusorganisationen der Visegrád-Staaten aufgeteilt.
Für Firmenmobilitätsteams ist Japan ein attraktiver Quellmarkt: Besucher bleiben meist länger als sieben Nächte und kombinieren Freizeit oft mit kurzen Geschäftsterminen, dank visafreiem Schengen-Eintritt für bis zu 90 Tage. Dennoch bleibt die Flugverbindung durch geopolitische Risiken angespannt. Der anhaltende Konflikt um die Straße von Hormus hat mehrere Golf-Airlines gezwungen, die Frequenzen nach Prag zu reduzieren, was Direktverbindungen von Osaka oder Fukuoka erschwert. CzechTourism ist bereit, die Influencer-Reisen bei Bedarf auf Dezember zu verschieben – mit Fokus auf Adventsmärkte und einer Buchungswelle im Frühjahr 2027.
Für tschechische Hoteliers und Bodenverkehrsdienstleister lautet die wichtigste Erkenntnis: Diversifikation. Durch den Wechsel zwischen China und Japan will die Agentur Nachfrageschwankungen abfedern und die Sitzplatzkapazitäten am Flughafen Václav Havel ganzjährig stabilisieren. Personal- und Relocation-Manager sollten kurzfristige Chartermöglichkeiten und Visaverarbeitungsengpässe im Blick behalten und die Vorlaufzeiten für Entsendungen entsprechend anpassen.
Quelle: e15.cz
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