
Polen hat das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU an allen 71 Straßen-, Schienen-, See- und Luftgrenzübergängen aktiviert und damit einen 20-monatigen Wettlauf abgeschlossen, um zu den meisten anderen Schengen-Mitgliedstaaten aufzuschließen – und sie letztlich zu überholen. Das digitale Register erfasst die persönlichen und biometrischen Daten aller Drittstaatsangehörigen, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen, berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer und meldet Überzieher in Echtzeit.
Bei einer Pressekonferenz am Flughafen Warschau-Chopin bezeichnete Innenminister Marcin Kierwiński das Projekt als „einen Meilenstein für die Sicherheit Polens und der Europäischen Union“. Laut dem stellvertretenden Minister Tomasz Szymański wurden seit dem Start der ersten Pilotphase im vergangenen Herbst bereits mehr als 6.500 Personen an den polnischen Grenzen die Einreise verweigert – darunter ein georgischer Reisender mit falscher Identität und ein moldauischer Staatsbürger, der mit einem Einreiseverbot eines anderen Mitgliedstaates aufgefallen war.
Das Upgrade ist auch für die Mobilität im Geschäftsverkehr von Bedeutung. Für Nicht-EU-Reisende entfällt der manuelle Passstempel; stattdessen werden bei der ersten Einreise ein Gesichtsbild und vier Fingerabdrücke erfasst und bei jeder Grenzüberquerung überprüft. Diese Neuerung soll die Wartezeiten verkürzen, sobald die Reisenden registriert sind. Unternehmen werden jedoch geraten, ihre Mitarbeiter auf längere Erstabfertigungszeiten vorzubereiten und die biometrische Erfassung in Reisepläne einzubeziehen.
Mit der vollständigen Einführung in Polen können Fluggesellschaften und globale Mobilitätsteams mit einheitlichen Abläufen rechnen – egal, ob sie nach Warschau fliegen, die deutsche Grenze bei Świecko passieren oder per Zug aus der Ukraine ankommen. Fluggesellschaften mit Crew-Mitglieder-Fazilitätsvereinbarungen haben bis Mai Zeit, ihre Manifeste auf das neue Datenformat umzustellen.
Blickt man in die Zukunft, bestätigten polnische Behörden, dass das EES 2027 mit der verbesserten Eurodac-Asyl-Datenbank gekoppelt wird, wodurch ein vollständig biometrischer Grenzperimeter entsteht. Multinationale Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern in Polen werden dringend aufgefordert, ihre Aufenthaltszählungssysteme jetzt zu überprüfen, da automatische Überziehungswarnungen Bußgelder und mögliche mehrjährige Schengen-Einreiseverbote nach sich ziehen können.
Bei einer Pressekonferenz am Flughafen Warschau-Chopin bezeichnete Innenminister Marcin Kierwiński das Projekt als „einen Meilenstein für die Sicherheit Polens und der Europäischen Union“. Laut dem stellvertretenden Minister Tomasz Szymański wurden seit dem Start der ersten Pilotphase im vergangenen Herbst bereits mehr als 6.500 Personen an den polnischen Grenzen die Einreise verweigert – darunter ein georgischer Reisender mit falscher Identität und ein moldauischer Staatsbürger, der mit einem Einreiseverbot eines anderen Mitgliedstaates aufgefallen war.
Das Upgrade ist auch für die Mobilität im Geschäftsverkehr von Bedeutung. Für Nicht-EU-Reisende entfällt der manuelle Passstempel; stattdessen werden bei der ersten Einreise ein Gesichtsbild und vier Fingerabdrücke erfasst und bei jeder Grenzüberquerung überprüft. Diese Neuerung soll die Wartezeiten verkürzen, sobald die Reisenden registriert sind. Unternehmen werden jedoch geraten, ihre Mitarbeiter auf längere Erstabfertigungszeiten vorzubereiten und die biometrische Erfassung in Reisepläne einzubeziehen.
Mit der vollständigen Einführung in Polen können Fluggesellschaften und globale Mobilitätsteams mit einheitlichen Abläufen rechnen – egal, ob sie nach Warschau fliegen, die deutsche Grenze bei Świecko passieren oder per Zug aus der Ukraine ankommen. Fluggesellschaften mit Crew-Mitglieder-Fazilitätsvereinbarungen haben bis Mai Zeit, ihre Manifeste auf das neue Datenformat umzustellen.
Blickt man in die Zukunft, bestätigten polnische Behörden, dass das EES 2027 mit der verbesserten Eurodac-Asyl-Datenbank gekoppelt wird, wodurch ein vollständig biometrischer Grenzperimeter entsteht. Multinationale Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern in Polen werden dringend aufgefordert, ihre Aufenthaltszählungssysteme jetzt zu überprüfen, da automatische Überziehungswarnungen Bußgelder und mögliche mehrjährige Schengen-Einreiseverbote nach sich ziehen können.
Quelle: Polskie Radio – English Section
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