
Frische Statistiken vom 11. April zeigen, dass Chinas Experiment mit visafreien Einreisen sofortige Erfolge bringt. Die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) verzeichnete im ersten Quartal 185 Millionen grenzüberschreitende Bewegungen, darunter 21,33 Millionen Reisen von Ausländern – ein Anstieg von 22,3 % im Jahresvergleich. Besonders bemerkenswert: 8,32 Millionen dieser Besucher reisten komplett visafrei ein, ein Plus von 29,3 %, was nun fast 78 % aller ausländischen Einreisen ausmacht.
Peking hat seine einseitigen 15- oder 30-tägigen Visafreiheiten von ursprünglich fünf europäischen Ländern Ende 2023 auf mittlerweile 50 Staaten ausgeweitet, zuletzt im Februar um Kanada und das Vereinigte Königreich. In Kombination mit vereinfachten E-Gates an großen Flughäfen und einem Pilotprojekt, das Ausländern in sechs Provinzen die Online-Registrierung temporärer Unterkünfte ermöglicht, wurden die Vorlaufzeiten für Verkaufsteams, Messebesucher und Techniker deutlich verkürzt.
Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft sind positiv: Der deutsche Robotikhersteller Kuka berichtet, dass Ingenieure, die von Augsburg zu seinem Werk in Shanghai entsandt werden, die Einreise dank Passchip-Kiosken in unter 15 Minuten schaffen – die Zeit vom Ankommen bis zum Werk hat sich damit im Vergleich zu 2023 halbiert. Reiseveranstalter betonen, dass die vereinfachten Regeln Geschäfts- und Freizeitreisen kombinieren und über die traditionelle „Drei-Städte-Schleife“ Beijing, Shanghai und Shenzhen hinaus auch in zweitklassige Produktionszentren führen, die auf ausländische Investitionen angewiesen sind.
Blickt man in die Zukunft, prüft die NIA ein elektronisches Reisegenehmigungssystem (ETA) nach dem Vorbild der SG-Arrival Card Singapurs und des kommenden ETIAS der EU. Sollte dieses digitale Vorabgenehmigungsverfahren eingeführt werden, könnten visafreie Aufenthalte auf 90 Tage verlängert und Mehrfacheinreisen ermöglicht werden – ein echter Durchbruch für Regionalleiter, die mehrere Projekte auf dem Festland pro Quartal betreuen.
Peking hat seine einseitigen 15- oder 30-tägigen Visafreiheiten von ursprünglich fünf europäischen Ländern Ende 2023 auf mittlerweile 50 Staaten ausgeweitet, zuletzt im Februar um Kanada und das Vereinigte Königreich. In Kombination mit vereinfachten E-Gates an großen Flughäfen und einem Pilotprojekt, das Ausländern in sechs Provinzen die Online-Registrierung temporärer Unterkünfte ermöglicht, wurden die Vorlaufzeiten für Verkaufsteams, Messebesucher und Techniker deutlich verkürzt.
Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft sind positiv: Der deutsche Robotikhersteller Kuka berichtet, dass Ingenieure, die von Augsburg zu seinem Werk in Shanghai entsandt werden, die Einreise dank Passchip-Kiosken in unter 15 Minuten schaffen – die Zeit vom Ankommen bis zum Werk hat sich damit im Vergleich zu 2023 halbiert. Reiseveranstalter betonen, dass die vereinfachten Regeln Geschäfts- und Freizeitreisen kombinieren und über die traditionelle „Drei-Städte-Schleife“ Beijing, Shanghai und Shenzhen hinaus auch in zweitklassige Produktionszentren führen, die auf ausländische Investitionen angewiesen sind.
Blickt man in die Zukunft, prüft die NIA ein elektronisches Reisegenehmigungssystem (ETA) nach dem Vorbild der SG-Arrival Card Singapurs und des kommenden ETIAS der EU. Sollte dieses digitale Vorabgenehmigungsverfahren eingeführt werden, könnten visafreie Aufenthalte auf 90 Tage verlängert und Mehrfacheinreisen ermöglicht werden – ein echter Durchbruch für Regionalleiter, die mehrere Projekte auf dem Festland pro Quartal betreuen.
Quelle: The Star (Malaysia)
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