
Um den Zustrom chinesischer Touristen anzukurbeln, hat Südkorea sein Visaprogramm für Einwohner von 14 bedeutenden Festlandstädten – darunter Peking, Changsha, Chongqing, Guangzhou, Hangzhou, Nanjing, Ningbo, Qingdao, Shanghai, Shenzhen, Suzhou, Tianjin, Wuhan und Xiamen – von einem Fünfjahres- auf ein Zehnjahres-Multi-Entry-Visum aufgewertet. Laut Travel Weekly Asia sind die neuen Visa seit dem 30. März 2026 erhältlich und können für Tourismus, kurzfristige Geschäftsreisen sowie Familienbesuche genutzt werden, wobei jeder Aufenthalt auf 90 Tage begrenzt ist.
Diese Entscheidung ergänzt die vorübergehende Gruppenreise-Visafreiheit für chinesische Reisende, die bis zum 30. Juni 2026 gilt, und ist Teil einer umfassenderen Strategie, den jährlichen bilateralen Besucherstrom wieder in den Bereich von „zig Millionen“ zu bringen. Vor der Pandemie machten chinesische Touristen etwa ein Viertel aller ausländischen Ankünfte in Südkorea aus und gaben jährlich rund 15 Milliarden US-Dollar aus. Im Jahr 2025 stieg die Besucherzahl um 19,5 % auf 5,48 Millionen, und die Behörden sehen in der verlängerten Visagültigkeit einen wichtigen Impuls für weiteres Wachstum.
Für chinesische Unternehmen auf dem Festland reduziert das Zehnjahresvisum den administrativen Aufwand erheblich: Führungskräfte aus den ausgewählten Städten müssen nur einmal pro Jahrzehnt ein Visum beantragen, um routinemäßige Reisen zu Hauptsitzen, Zulieferern oder Messen in Seoul, Busan und Incheon zu unternehmen. Koreanische Einzelhändler und Immobilienverwalter passen bereits ihre Treueprogramme an, um wiederkehrende, kaufkräftige Besucher zu binden, während Fluggesellschaften planen, vor der Sommersaison wieder Großraumflugzeuge auf Hauptstrecken wie Shanghai–Seoul und Shenzhen–Busan einzusetzen.
Chinesische Reiseverantwortliche sollten beachten, dass die Visaberechtigung an den Wohnsitz gebunden ist: Antragsteller müssen eine Haushaltsregistrierung oder eine langfristige Beschäftigung in einer der 14 Städte nachweisen. Die Visa berechtigen nicht zur Arbeitsaufnahme in Korea; für bezahlte Tätigkeiten, die länger als 90 Tage dauern, ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Fluggesellschaften erinnern zudem daran, dass für chinesische Städte, die nicht von der neuen Regelung abgedeckt sind, weiterhin die elektronische Reisegenehmigung (K-ETA) verpflichtend ist.
Branchenexperten sehen diese Maßnahme als Teil eines verschärften regionalen Wettbewerbs um chinesische Auslands-Ausgaben, wobei sie Thailands jüngste Entscheidung hervorheben, die visafreie Einreise für Festlandtouristen zu verkürzen, aber beizubehalten, sowie Japans Digitalisierung von Mehrfacheinreisebefreiungen. Für globale Mobilitätsteams ist die Botschaft klar: Mitarbeiter aus Chinas Tier-1- und starken Tier-2-Städten erhalten nun eine zehnjährige Fast-Track-Zugangsmöglichkeit zu einem wichtigen nordasiatischen Drehkreuz, was die Kosten für wiederkehrende Standortbesuche und Konferenzen deutlich senkt.
Diese Entscheidung ergänzt die vorübergehende Gruppenreise-Visafreiheit für chinesische Reisende, die bis zum 30. Juni 2026 gilt, und ist Teil einer umfassenderen Strategie, den jährlichen bilateralen Besucherstrom wieder in den Bereich von „zig Millionen“ zu bringen. Vor der Pandemie machten chinesische Touristen etwa ein Viertel aller ausländischen Ankünfte in Südkorea aus und gaben jährlich rund 15 Milliarden US-Dollar aus. Im Jahr 2025 stieg die Besucherzahl um 19,5 % auf 5,48 Millionen, und die Behörden sehen in der verlängerten Visagültigkeit einen wichtigen Impuls für weiteres Wachstum.
Für chinesische Unternehmen auf dem Festland reduziert das Zehnjahresvisum den administrativen Aufwand erheblich: Führungskräfte aus den ausgewählten Städten müssen nur einmal pro Jahrzehnt ein Visum beantragen, um routinemäßige Reisen zu Hauptsitzen, Zulieferern oder Messen in Seoul, Busan und Incheon zu unternehmen. Koreanische Einzelhändler und Immobilienverwalter passen bereits ihre Treueprogramme an, um wiederkehrende, kaufkräftige Besucher zu binden, während Fluggesellschaften planen, vor der Sommersaison wieder Großraumflugzeuge auf Hauptstrecken wie Shanghai–Seoul und Shenzhen–Busan einzusetzen.
Chinesische Reiseverantwortliche sollten beachten, dass die Visaberechtigung an den Wohnsitz gebunden ist: Antragsteller müssen eine Haushaltsregistrierung oder eine langfristige Beschäftigung in einer der 14 Städte nachweisen. Die Visa berechtigen nicht zur Arbeitsaufnahme in Korea; für bezahlte Tätigkeiten, die länger als 90 Tage dauern, ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Fluggesellschaften erinnern zudem daran, dass für chinesische Städte, die nicht von der neuen Regelung abgedeckt sind, weiterhin die elektronische Reisegenehmigung (K-ETA) verpflichtend ist.
Branchenexperten sehen diese Maßnahme als Teil eines verschärften regionalen Wettbewerbs um chinesische Auslands-Ausgaben, wobei sie Thailands jüngste Entscheidung hervorheben, die visafreie Einreise für Festlandtouristen zu verkürzen, aber beizubehalten, sowie Japans Digitalisierung von Mehrfacheinreisebefreiungen. Für globale Mobilitätsteams ist die Botschaft klar: Mitarbeiter aus Chinas Tier-1- und starken Tier-2-Städten erhalten nun eine zehnjährige Fast-Track-Zugangsmöglichkeit zu einem wichtigen nordasiatischen Drehkreuz, was die Kosten für wiederkehrende Standortbesuche und Konferenzen deutlich senkt.
Quelle: Travel Weekly Asia
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