
Das Generalkonsulat Spaniens in Havanna gab am 17. April bekannt, dass es ab dem 1. Mai 2026 die Bearbeitung von Kurzzeit-Schengenvisa (Kategorie C) für Belgien übernehmen wird. Dieser Schritt folgt auf Belgiens Entscheidung, seine 123 Jahre alte Botschaft in Kuba im Rahmen einer umfassenden diplomatischen Umstrukturierung zu schließen, bei der weltweit acht Vertretungen aufgegeben werden. Für kubanische Reisende bleiben die praktischen Abläufe ähnlich wie bei spanischen Visa: Online-Terminvereinbarung, eine Gebühr von 90 €, eine Versicherung mit einer Deckungssumme von 30.000 € sowie Nachweise über Unterkunft und finanzielle Mittel. Langzeitvisa der belgischen Kategorie D bleiben weiterhin in der Zuständigkeit Brüssels und müssen in Panama beantragt werden. Das spanische Konsulat bearbeitet bereits Visaangelegenheiten für Schweden und wird nun Anträge für drei Schengen-Mitgliedstaaten abwickeln, was seine Rolle als faktisches Schengen-Drehkreuz in Havanna festigt.
Diese Änderung ist besonders relevant für spanische Unternehmen mit Projekten in der Karibik: Mitarbeiter kubanischer Tochtergesellschaften, die Meetings in Brüssel oder Antwerpen besuchen müssen, profitieren künftig von vertrauten, spanischsprachigen Abläufen, was die Bearbeitungszeiten verkürzen könnte. Mobilitätsteams sollten Einladungsschreiben anpassen, um die neue Vertretung zu berücksichtigen, und darauf hinweisen, dass die spanischen Behörden – nicht die belgischen – künftig biometrische Daten und Reiseverläufe speichern, was spätere Anträge auf spanische Arbeitsvisa erleichtern könnte.
Der Rückzug Belgiens verdeutlicht zudem ein größeres Problem der konsularischen Kapazitäten: Während Mitgliedstaaten ihre Vertretungen zusammenlegen, übernimmt Spanien zunehmend Schengen-Vertretungsaufgaben – ein Trend, der dazu führen könnte, dass spanische Konsulate in Lateinamerika und Westafrika Visa für mehrere EU-Partner bearbeiten. Unternehmen sollten beobachten, ob Madrid Gegenseitigkeitsvereinbarungen aushandelt, die den bürokratischen Aufwand für spanische Staatsangehörige in personell schwach besetzten Regionen erleichtern könnten.
Diese Änderung ist besonders relevant für spanische Unternehmen mit Projekten in der Karibik: Mitarbeiter kubanischer Tochtergesellschaften, die Meetings in Brüssel oder Antwerpen besuchen müssen, profitieren künftig von vertrauten, spanischsprachigen Abläufen, was die Bearbeitungszeiten verkürzen könnte. Mobilitätsteams sollten Einladungsschreiben anpassen, um die neue Vertretung zu berücksichtigen, und darauf hinweisen, dass die spanischen Behörden – nicht die belgischen – künftig biometrische Daten und Reiseverläufe speichern, was spätere Anträge auf spanische Arbeitsvisa erleichtern könnte.
Der Rückzug Belgiens verdeutlicht zudem ein größeres Problem der konsularischen Kapazitäten: Während Mitgliedstaaten ihre Vertretungen zusammenlegen, übernimmt Spanien zunehmend Schengen-Vertretungsaufgaben – ein Trend, der dazu führen könnte, dass spanische Konsulate in Lateinamerika und Westafrika Visa für mehrere EU-Partner bearbeiten. Unternehmen sollten beobachten, ob Madrid Gegenseitigkeitsvereinbarungen aushandelt, die den bürokratischen Aufwand für spanische Staatsangehörige in personell schwach besetzten Regionen erleichtern könnten.
Quelle: CiberCuba