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Frankreich schafft jährliche Visumsverlängerungen für indische Studierende ab und ermöglicht visumfreien Flughafentransit

Apr. 21, 2026
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Frankreich schafft jährliche Visumsverlängerungen für indische Studierende ab und ermöglicht visumfreien Flughafentransit
Indische Studierende, die nach Frankreich gehen, müssen künftig nicht mehr jährlich ihr Langzeit-Studentenvisum (VLS-TS) verlängern. Im Rahmen von Reformen, die Präsident Emmanuel Macron bei seinem Besuch in Neu-Delhi im Februar ankündigte und die diese Woche vom Hochschulportal Collegedunia näher erläutert wurden, decken die Visa nun die gesamte Studiendauer ab – zwei Jahre für einen Master, drei Jahre für eine Promotion. Zudem entfällt für Inhaber eines indischen Reisepasses das bisher erforderliche Flughafen-Transitvisum bei Verbindungen über französische Drehkreuze wie Paris-Charles-de-Gaulle.

Diese Maßnahmen beseitigen zwei große Hürden, die Frankreich bisher im Vergleich zu Großbritannien oder Deutschland im stark wachsenden indischen Auslandstudentenmarkt, der im letzten Jahr um 17 Prozent auf 9.100 Einschreibungen gewachsen ist, weniger attraktiv machten. Die französischen Konsulate in Mumbai, Bengaluru und Kolkata erweitern ihre biometrischen Erfassungsmöglichkeiten, um Wartezeiten in der Hochsaison unter zehn Tagen zu halten.

Frankreich schafft jährliche Visumsverlängerungen für indische Studierende ab und ermöglicht visumfreien Flughafentransit


Die Reformen passen zu Frankreichs Ziel, bis 2030 30.000 indische Studierende zu beherbergen, und erweitern die Möglichkeiten nach dem Studium durch die Ausweitung des „Talent Passport“-Programms für Forschungsexpert:innen. Eine neue Verpflichtung gilt ab dem 1. Januar 2026: Antragsteller, die auf eine mehrjährige Aufenthaltserlaubnis umsteigen, müssen Französischkenntnisse auf A2-Niveau nachweisen. Bildungsexpert:innen betonen, dass die meisten indischen Masterstudierenden bereits Grundkenntnisse in Französisch erwerben, während Studierende in englischsprachigen MINT-Fächern Zeit für Sprachkurse einplanen sollten.

Für Mobilitätsmanager bedeutet das: Frankreich, lange als bürokratisch aufwendig bekannt, wird für geförderte Master- und Promotionsstudierende zur einfacheren Option. Unternehmen sollten ihre Kostenkalkulationen anpassen: Der Wegfall der jährlichen Verlängerungen spart pro Studierendem etwa 100 bis 150 Euro an Gebühren sowie eine Woche Verwaltungsaufwand pro Jahr. Reisende, die über CDG umsteigen, können zudem einen ganzen Visumschritt einsparen, was die Reiseplanung um mindestens zwei Wochen verkürzt.
Quelle: Collegedunia

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