
Die Erholung der zivilen Luftfahrt und des Incoming-Tourismus in Indien – noch vor wenigen Monaten als Erfolgsgeschichte nach der Pandemie gefeiert – gerät nun in Gegenwind. Eine neue Studie, die am 17. April in Neu-Delhi von der PHD-Kammer für Handel und Industrie (PHDCCI) veröffentlicht wurde, warnt davor, dass Umleitungen, Flugausfälle und ein höherer Treibstoffverbrauch durch den anhaltenden Konflikt in Westasien die Einnahmen der Fluggesellschaften in diesem Geschäftsjahr um fast 18.000 Crore Rupien (ca. 2,15 Mrd. US-Dollar) schmälern könnten.
Laut Bericht mussten internationale Fluggesellschaften, die Indien anfliegen, auf beliebten Strecken nach Europa und Nordamerika zwei bis vier Stunden zusätzliche Flugzeit einplanen, nachdem große Teile des iranischen, irakischen und jordanischen Luftraums gesperrt wurden. Die längeren Routen treiben die Treibstoffkosten – die bereits 35 bis 40 % der Ausgaben einer indischen Airline ausmachen – deutlich in die Höhe und zwingen die Fluggesellschaften, Flüge zu reduzieren oder die Preise zu erhöhen. Besonders betroffen sind Inlandsanbieter, die auf den Golfstaaten für den sechsten Freiheiten-Verkehr, Crew-Rotationen und Flugzeugauslastung angewiesen sind, so die Kammer.
Auch der Tourismussektor spürt die Auswirkungen. Die Ankünfte in den ersten zwei Aprilwochen lagen 15 bis 20 % unter dem Vorjahresniveau und kehren damit die „V-förmige“ Erholung von 2025 um, die den täglichen Inlandsverkehr auf über eine halbe Million Passagiere gebracht hatte. Hotels melden eine geringere Auslastung, während im Gastronomiesektor etwa 10 % der Betriebe schließen mussten, was den monatlichen Umsatz um geschätzte 79.000 Crore Rupien schmälert.
Die PHDCCI fordert die Politik auf, gezielte Steuererleichterungen für Flugbenzin, schnellere GST-Rückerstattungen für Hotels und eine Marketingoffensive in weniger betroffenen Quellmärkten wie Australien und Südostasien zu prüfen. Die Fluggesellschaften drängen derweil die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) auf temporäre Ausnahmen bei Nachtflugbeschränkungen und verlängerte Dienstzeiten für Crews, damit Großraumflugzeuge trotz der Umwege produktiv bleiben können.
Firmen, die auf Geschäftsreisen angewiesen sind, sollten sich auf Preisschwankungen und unregelmäßige Flugpläne zumindest bis zum Sommer einstellen. Rahmenverträge für Großkontingente, flexible Hotelpreise und alternative Drehkreuze (zum Beispiel über Zentralasien oder Afrika) werden zunehmend zur Best Practice für Unternehmen mit wichtigen Mitarbeiterbewegungen.
Laut Bericht mussten internationale Fluggesellschaften, die Indien anfliegen, auf beliebten Strecken nach Europa und Nordamerika zwei bis vier Stunden zusätzliche Flugzeit einplanen, nachdem große Teile des iranischen, irakischen und jordanischen Luftraums gesperrt wurden. Die längeren Routen treiben die Treibstoffkosten – die bereits 35 bis 40 % der Ausgaben einer indischen Airline ausmachen – deutlich in die Höhe und zwingen die Fluggesellschaften, Flüge zu reduzieren oder die Preise zu erhöhen. Besonders betroffen sind Inlandsanbieter, die auf den Golfstaaten für den sechsten Freiheiten-Verkehr, Crew-Rotationen und Flugzeugauslastung angewiesen sind, so die Kammer.
Auch der Tourismussektor spürt die Auswirkungen. Die Ankünfte in den ersten zwei Aprilwochen lagen 15 bis 20 % unter dem Vorjahresniveau und kehren damit die „V-förmige“ Erholung von 2025 um, die den täglichen Inlandsverkehr auf über eine halbe Million Passagiere gebracht hatte. Hotels melden eine geringere Auslastung, während im Gastronomiesektor etwa 10 % der Betriebe schließen mussten, was den monatlichen Umsatz um geschätzte 79.000 Crore Rupien schmälert.
Die PHDCCI fordert die Politik auf, gezielte Steuererleichterungen für Flugbenzin, schnellere GST-Rückerstattungen für Hotels und eine Marketingoffensive in weniger betroffenen Quellmärkten wie Australien und Südostasien zu prüfen. Die Fluggesellschaften drängen derweil die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) auf temporäre Ausnahmen bei Nachtflugbeschränkungen und verlängerte Dienstzeiten für Crews, damit Großraumflugzeuge trotz der Umwege produktiv bleiben können.
Firmen, die auf Geschäftsreisen angewiesen sind, sollten sich auf Preisschwankungen und unregelmäßige Flugpläne zumindest bis zum Sommer einstellen. Rahmenverträge für Großkontingente, flexible Hotelpreise und alternative Drehkreuze (zum Beispiel über Zentralasien oder Afrika) werden zunehmend zur Best Practice für Unternehmen mit wichtigen Mitarbeiterbewegungen.
Quelle: The Economic Times
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