Ausfall der Passkontrolle am Flughafen Zürich führt zu zweistündigen Warteschlangen
Skyguide-Störung begrenzt Landekapazität in Zürich um 30 % – Zeitplanprobleme dauern an
Bern schickt Diplomaten zurück nach Teheran und öffnet die Schweizer Botschaft schrittweise wieder
Neueste Nachrichten
Indische Aufsichtsbehörde erzwingt Führungswechsel beim von der Schweiz unterstützten Noida International Airport Projekt
Die indische Luftfahrtsicherheitsbehörde hat vorgeschrieben, dass der Geschäftsführer des Noida International Airport ein indischer Staatsbürger sein muss. Daraufhin hat der Schweizer Entwickler seinen ausländischen Chef durch die einheimische Managerin Nitu Samra ersetzt. Dieser Schritt könnte die Sicherheitsfreigaben beschleunigen und den von Schweizer Investoren unterstützten Flughafen dem Start des Flugbetriebs, einschließlich einer geplanten Verbindung nach Zürich, näherbringen.
Bern schickt Vorauskommando, während die Schweizer Botschaft in Teheran schrittweise wieder öffnet
Ein vierköpfiges Schweizer Vorauskommando traf diese Woche in Teheran ein, um die schrittweise Wiedereröffnung der Botschaft nach deren Schließung am 11. März vorzubereiten. Visa- und Passdienste bleiben weiterhin ausgesetzt, doch Bern hofft, die eingeschränkten konsularischen Tätigkeiten innerhalb weniger Wochen wieder aufnehmen zu können, sofern die Sicherheitslage dies zulässt – ein entscheidender Schritt für Unternehmen und NGOs, die im Iran tätig sind.
Schweiz aktualisiert Reisehinweise für den Nahen Osten angesichts eskalierender Spannungen mit dem Iran
Als Reaktion auf neue Angriffe im Iran hat das EDA am 24. April seine Reisehinweise für den Nahen Osten verschärft und die Schweizer Bürger dazu aufgerufen, ihre Reiserouten zu registrieren und Selbstrettungspläne vorzubereiten. Arbeitgeber mit Mitarbeitenden in der Region sollten ihre Risikoanalysen aktualisieren, den Versicherungsschutz überprüfen und mit möglichen Flugausfällen rechnen.
Schweiz und Marokko vertiefen Migrationszusammenarbeit in neuen Gesprächen über strategische Partnerschaft
Bern und Rabat haben am 24. April ihren Migrationsdialog intensiviert und sich auf schnellere Rückführungen irregulärer Migranten sowie auf eine erhöhte Schweizer Finanzierung von Schutz- und Beschäftigungsprojekten in Marokko verständigt. Die erneuerte Partnerschaft sichert zudem die akademische Mobilität und vertieft die Handelsbeziehungen im Wert von fast einer Milliarde CHF jährlich. Für Arbeitgeber bedeutet dies ein geringeres Risiko bei der Einhaltung von Rückführungsregelungen und signalisiert, dass die künftige Arbeitsmobilität mit Marokko weiterhin regelbasiert und qualifikationsorientiert gestaltet wird.
Schweizer Präsident plant staatsbesuche mit Schwerpunkt Handel in Serbien und Nordmazedonien
Bern bestätigte, dass Präsident Parmelin nächste Woche mit einer Wirtschaftsdelegation Serbien und Nordmazedonien besuchen wird, um ein neues Kooperationsprogramm im Wert von 120 Millionen CHF zu starten und ein Innovationsabkommen zu unterzeichnen. Ziel der Reise ist es, den Handel zu vertiefen, Talente besser zu fördern und die Verkehrsverbindungen auszubauen – Entwicklungen, die die Mobilität von Unternehmen zwischen der Schweiz und dem Westbalkan erleichtern sollen.
Genfer Staatsangestellte treten zum vierten Mal in den Streik – Befürchtungen über Verzögerungen bei der Bearbeitung von Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen wachsen
Ein Streik der Genfer Staatsangestellten am 24. April führte zur Schließung mehrerer Einwanderungsschalter und könnte bei einem Scheitern der Gehaltsverhandlungen zu weiteren Ausständen führen. Längere Arbeitsniederlegungen würden die Bearbeitungszeiten für Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisverlängerungen verlängern. Arbeitgeber werden daher dringend gebeten, ihre Anträge frühzeitig einzureichen und Notfallpläne im Blick zu behalten.