Österreich meldet 3.575 Abschiebungen im ersten Quartal 2026 – mehr als neue Asylanträge
Zivilgesellschaftliches Bündnis reicht EU-Beschwerde gegen Österreichs Aussetzung der Familienzusammenführung ein
Regierende ÖVP prahlt mit „40 Abschiebungen pro Tag“ als Beweis für harte Asylpolitik
Neueste Nachrichten
Eurovision 2026: Wien plant Flughafen-ähnliche Sicherheitskontrollen für 200.000 Besucher
Die Organisatoren des Eurovision Song Contests kündigten am 27. April an, dass alle Ticketinhaber einer Sicherheitskontrolle auf Flughafenniveau unterzogen werden. Mitarbeiter des Flughafens Wien werden zur Steuerung der Besucherströme abgestellt. Diese Maßnahmen sowie Straßensperrungen und stichprobenartige Personenkontrollen werden sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende in der Wettbewerbswoche vom 19. bis 23. Mai betreffen.
Österreich weist im ersten Quartal 2026 fast 1.900 Personen aus – Abschiebungen übersteigen neue Asylanträge
Neue Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass Österreich im ersten Quartal 2026 insgesamt 1.882 Personen abgeschoben hat – fast doppelt so viele wie neue Asylanträge eingereicht wurden. Die konsequente Durchsetzungspolitik, darunter 1.658 Abschiebungen und zahlreiche Statusentziehungen, verschärft die Verpflichtungen für Unternehmen, die ausländische Mitarbeiter beschäftigen oder grenzüberschreitend Personal einsetzen.
Österreichs Mobilitätsbilanz im ersten Quartal: Abschiebungen und freiwillige Ausreisen übersteigen 3.500 – deutlich mehr als neue Asylanträge
Eine Analyse der Innenministerium-Statistiken durch Salzburg24 zeigt: Im ersten Quartal gab es 1.882 Abschiebungen und 1.693 freiwillige Ausreisen – bei nur 1.086 neuen Asylanträgen. Die hohe Zahl der Ausreisen verdeutlicht den Durchsetzungsfokus der Regierung und erhöht die Sorgfaltspflicht für Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Österreich entsenden.