
Das brasilianische Tourismusministerium veröffentlichte am späten 27. April 2026 die lang erwartete Liste von 325 inländischen Reisebüros, die berechtigt sind, Gruppenreisen für Besucher aus der Volksrepublik China im Rahmen des Approved Destination Status (ADS) zu organisieren. Die Bekanntgabe erfolgt, während Brasilia den Abschluss gegenseitiger visafreier Kurzaufenthaltsregelungen für chinesische Staatsbürger vorantreibt, die seit 2025 bereits unilateral eine 30-tägige visafreie Einreise genießen.
Die akkreditierten Agenturen – ausgewählt aus fast 300 neuen Bewerbern sowie Inhabern bestehender Zulassungen – müssen im Cadastur registriert sein und verpflichten sich zu 24-Stunden-Notfall-Hotlines in Mandarin, lizenzierten Reiseleitern für jede Gruppe sowie detaillierten Protokollen zur Vorfallberichterstattung. Die Genehmigung gilt für ein Jahr und wird nach Mystery-Shopper-Audits durch die internationale Marketingabteilung des Ministeriums verlängert.
Chinesische Reiseveranstalter dürfen nur mit brasilianischen Partnern zusammenarbeiten, die auf der Liste stehen, was die Aufnahme für Destination Management Companies (DMCs), die den weltweit größten Auslandsreisemarkt ansprechen, unverzichtbar macht. Für Firmenreisemanager bedeutet dies eine reibungslosere Abwicklung chinesischer Delegationen bei Fachmessen in São Paulo, Recife oder Porto Alegre. Während Einzelgeschäftsreisende bereits visafrei einreisen können, ermöglicht der ADS-Mechanismus eine beschleunigte Vorab-Übermittlung von Passagierdaten und Zollabfertigung für Gruppen, was die Aufenthaltsdauer am Flughafen verkürzt.
Unternehmen sollten ihre Relocation-Dienstleister darauf hinweisen, dass ADS-Touristen ihren Status nicht im Land ändern können; Arbeits- oder digitale Nomadenvisa erfordern weiterhin eine konsularische Bearbeitung. Das Ministerium nutzt das Brasilien-China-Kulturjahr 2026, um zahlungskräftige Besucher anzuziehen. Ein spezielles Seminar während des „Salão do Turismo“ in Fortaleza am 8. Mai bringt die neuen Agenturen mit chinesischen Großhändlern und Fluggesellschaften zusammen, während über zusätzliche Flugverbindungen Guangzhou–São Paulo diskutiert wird.
Embratur prognostiziert für 2026 120.000 chinesische Ankünfte – das Dreifache des Vorkrisenniveaus – und erwartet dadurch Einnahmen von 1,2 Milliarden R$ für die lokalen Wirtschaften. Die Akteure müssen nun den Fokus auf Servicequalität legen. Umfragen des brasilianischen Tourismusobservatoriums zeigen, dass Sprachbarrieren und die begrenzte Akzeptanz von UnionPay weiterhin Herausforderungen darstellen. Branchenverbände setzen sich für eine beschleunigte Anerkennung chinesischer Führerscheine sowie ein Pilotprojekt mit Mandarin-Beschilderung an den Flughäfen Galeão in Rio und Guarulhos in São Paulo ein, bevor im Juli die ersten großen Reisegruppen eintreffen.
Die akkreditierten Agenturen – ausgewählt aus fast 300 neuen Bewerbern sowie Inhabern bestehender Zulassungen – müssen im Cadastur registriert sein und verpflichten sich zu 24-Stunden-Notfall-Hotlines in Mandarin, lizenzierten Reiseleitern für jede Gruppe sowie detaillierten Protokollen zur Vorfallberichterstattung. Die Genehmigung gilt für ein Jahr und wird nach Mystery-Shopper-Audits durch die internationale Marketingabteilung des Ministeriums verlängert.
Chinesische Reiseveranstalter dürfen nur mit brasilianischen Partnern zusammenarbeiten, die auf der Liste stehen, was die Aufnahme für Destination Management Companies (DMCs), die den weltweit größten Auslandsreisemarkt ansprechen, unverzichtbar macht. Für Firmenreisemanager bedeutet dies eine reibungslosere Abwicklung chinesischer Delegationen bei Fachmessen in São Paulo, Recife oder Porto Alegre. Während Einzelgeschäftsreisende bereits visafrei einreisen können, ermöglicht der ADS-Mechanismus eine beschleunigte Vorab-Übermittlung von Passagierdaten und Zollabfertigung für Gruppen, was die Aufenthaltsdauer am Flughafen verkürzt.
Unternehmen sollten ihre Relocation-Dienstleister darauf hinweisen, dass ADS-Touristen ihren Status nicht im Land ändern können; Arbeits- oder digitale Nomadenvisa erfordern weiterhin eine konsularische Bearbeitung. Das Ministerium nutzt das Brasilien-China-Kulturjahr 2026, um zahlungskräftige Besucher anzuziehen. Ein spezielles Seminar während des „Salão do Turismo“ in Fortaleza am 8. Mai bringt die neuen Agenturen mit chinesischen Großhändlern und Fluggesellschaften zusammen, während über zusätzliche Flugverbindungen Guangzhou–São Paulo diskutiert wird.
Embratur prognostiziert für 2026 120.000 chinesische Ankünfte – das Dreifache des Vorkrisenniveaus – und erwartet dadurch Einnahmen von 1,2 Milliarden R$ für die lokalen Wirtschaften. Die Akteure müssen nun den Fokus auf Servicequalität legen. Umfragen des brasilianischen Tourismusobservatoriums zeigen, dass Sprachbarrieren und die begrenzte Akzeptanz von UnionPay weiterhin Herausforderungen darstellen. Branchenverbände setzen sich für eine beschleunigte Anerkennung chinesischer Führerscheine sowie ein Pilotprojekt mit Mandarin-Beschilderung an den Flughäfen Galeão in Rio und Guarulhos in São Paulo ein, bevor im Juli die ersten großen Reisegruppen eintreffen.
Quelle: Ministério do Turismo (Brazil)