
Die Universität Grenoble Alpes (UGA) hat am 27. April 2026 eine englischsprachige Mitteilung veröffentlicht, die aktuelle und zukünftige internationale Studierende darauf hinweist, dass die Gebühren für Aufenthaltstitel in Frankreich ab dem 1. Mai steigen werden. Konkret kostet eine studierendenbezogene Karte künftig 100 € an Fiskalmarken statt bisher 75 €, während die Verlängerung der „Talent – Chercheur“-Karte auf 250 € ansteigt. Obwohl das zugrundeliegende Dekret alle ausländischen Staatsangehörigen betrifft, fungieren die Universitäten oft als erste Anlaufstelle für praktische Hinweise. Die frühzeitige Information der UGA gibt den Mobilitätsabteilungen und Austauschkoordinatoren nur ein knappes Zeitfenster, um Gebühren nach Möglichkeit noch zum alten Tarif vorauszuzahlen. Auch Einrichtungen, die Erasmus+, Fulbright- und Stipendiaten des Chinesischen Stipendienrats betreuen, verbreiten ähnliche Hinweise und empfehlen Studierenden, die UGA-Gebührenübersicht auszudrucken und den Visumsunterlagen bei Konsulaten beizufügen. Für Unternehmen, die duale Studiengänge oder Sandwich-Programme sponsern, bedeuten die höheren Gebühren steigende Pro-Kopf-Kosten und könnten eine Neuverhandlung der zuvor zugesagten Stipendien erfordern. Studierende, die die neuen Gebühren nicht in ihr Budget einplanen, riskieren den Verlust ihres Aufenthaltsstatus, falls sie die Gebühr bei Kartenausgabe nicht zahlen können – mit möglichen Unterbrechungen von Studium und Praktika. Die Universität weist zudem darauf hin, dass die SMS der Präfektur den genauen Betrag nennt; eine falsche Zahlung verzögert die Kartenausstellung und gefährdet Reisepläne in den Sommerferien. Personalabteilungen, die Praktikanten betreuen, sollten diese Warnung in Willkommenspaketen und Einführungsveranstaltungen weitergeben. Da studentische Aufenthaltstitel direkt in die Programme „Graduates Job Search“ und „Talent-Passport“ einfließen, ist ein reibungsloser Antrag entscheidend für Unternehmen, die hochqualifizierte Praktikanten ab 2027 in Festanstellungen übernehmen möchten.
Quelle: Université Grenoble Alpes
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