
Neue Eurostat-Daten zeigen, dass im Jahr 2025 **158.400 minderjährige Asylbewerber erstmals in der EU einen Antrag gestellt haben**, was 23,7 % aller neuen Anträge entspricht. Obwohl Österreich, Deutschland und Finnland den höchsten Anteil an kindlichen Antragstellern auf nationaler Ebene verzeichneten, bearbeitete Belgien **1.600 Anträge von unter 18-Jährigen – etwa 7,6 % des EU-Gesamtanteils bei Minderjährigen**. Unbegleitete Minderjährige machten 13,3 % der kindlichen Anträge im gesamten EU-Gebiet aus, mit besonders hohen Anteilen in Slowenien und Lettland. Für belgische Gemeinden, die bereits mit begrenzten Aufnahme-Kapazitäten kämpfen, verdeutlichen diese Zahlen den wachsenden Druck auf spezialisierte Unterkünfte, Bildungsangebote und Vormundschaftsdienste. Arbeitgeber, die auf das Ein-Permit-System setzen, sponsern gelegentlich ältere jugendliche Angehörige; der Anstieg unbegleiteter Minderjähriger könnte die Bearbeitungszeiten verlängern, da die Einwanderungsbehörden Personal umverteilen müssen. Die Daten fließen in die laufende Debatte in Brüssel über beschleunigte Familienzusammenführungen und mögliche Erhöhungen der Bundesmittel für lokale Integrationsräte ein. Unternehmen, die Programme zur gesellschaftlichen Verantwortung für geflüchtete Jugendliche betreiben, könnten verstärkt Partnerschaften eingehen, da Gemeinden verstärkt auf den privaten Sektor für Sprachkurse und Praktika setzen.
Quelle: The Brussels Times
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