
Die drei wichtigsten Piloten-Gewerkschaften Belgiens – ACV/CSC, ABVV/FGTB und ACLVB/CGLSB – haben am 27. April eine formelle Streikankündigung eingereicht. Sie werfen der Bundesregierung vor, eine „absurde“ Situation geschaffen zu haben, in der Piloten gesetzlich bis 66 oder 67 Jahre arbeiten müssen, obwohl die Regeln der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) kommerzielle Flüge über 65 Jahre hinaus verbieten. Die Gewerkschaften kritisieren, dass diese Diskrepanz ältere Piloten in Arbeitslosigkeit oder Bodenjobs zwingt, was sowohl die Einkünfte als auch die Sicherheitskultur im Flugverkehr untergräbt.
Die Ankündigung öffnet die Tür für Streiks bei allen belgischen Fluggesellschaften, darunter Brussels Airlines, TUI fly Belgium und Charteranbieter, die den Firmen-Shuttleverkehr unterstützen. Ein konkretes Streikdatum wurde noch nicht festgelegt, doch nach einer 10-tägigen Abkühlungsphase könnten Arbeitsniederlegungen bereits Anfang Mai beginnen – was ungemütlich nahe an den für den 12. Mai geplanten landesweiten Protesten liegt, die den Flughafen Brüssel bedrohen.
Brussels Airlines kritisierte die Ankündigung scharf und warnte, dass weitere Arbeitskämpfe Belgiens Ruf als verlässlicher Verkehrsknotenpunkt gerade jetzt, wo die Passagierzahlen wieder steigen, erheblich schädigen würden. Die Lufthansa-Tochter appellierte an die Sozialpartner, eine verhandelte Lösung zu finden, und verwies darauf, dass wiederholte Streiks seit 2025 bereits die Pünktlichkeitswerte beeinträchtigt und die Betriebskosten erhöht haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Problem mehr als nur eine Planungsstörung: Langstrecken-Dienstreisen sind oft auf Cockpit-Crews angewiesen, die in Brüssel stationiert sind. Unterbrochene Rotation könnten Kaskaden von Verspätungen auf nordamerikanischen und afrikanischen Strecken auslösen, die multinationale Hauptsitze in Belgien bedienen. Personalabteilungen mit im Mai geplanten Dienstreisen sollten daher Puffer in die Reiseplanung einbauen, möglichst erstattungsfähige Tickets kaufen und alternative Routen über Amsterdam, Paris oder Frankfurt vorbereiten.
Die Ankündigung öffnet die Tür für Streiks bei allen belgischen Fluggesellschaften, darunter Brussels Airlines, TUI fly Belgium und Charteranbieter, die den Firmen-Shuttleverkehr unterstützen. Ein konkretes Streikdatum wurde noch nicht festgelegt, doch nach einer 10-tägigen Abkühlungsphase könnten Arbeitsniederlegungen bereits Anfang Mai beginnen – was ungemütlich nahe an den für den 12. Mai geplanten landesweiten Protesten liegt, die den Flughafen Brüssel bedrohen.
Brussels Airlines kritisierte die Ankündigung scharf und warnte, dass weitere Arbeitskämpfe Belgiens Ruf als verlässlicher Verkehrsknotenpunkt gerade jetzt, wo die Passagierzahlen wieder steigen, erheblich schädigen würden. Die Lufthansa-Tochter appellierte an die Sozialpartner, eine verhandelte Lösung zu finden, und verwies darauf, dass wiederholte Streiks seit 2025 bereits die Pünktlichkeitswerte beeinträchtigt und die Betriebskosten erhöht haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist das Problem mehr als nur eine Planungsstörung: Langstrecken-Dienstreisen sind oft auf Cockpit-Crews angewiesen, die in Brüssel stationiert sind. Unterbrochene Rotation könnten Kaskaden von Verspätungen auf nordamerikanischen und afrikanischen Strecken auslösen, die multinationale Hauptsitze in Belgien bedienen. Personalabteilungen mit im Mai geplanten Dienstreisen sollten daher Puffer in die Reiseplanung einbauen, möglichst erstattungsfähige Tickets kaufen und alternative Routen über Amsterdam, Paris oder Frankfurt vorbereiten.
Quelle: Aviation24.be