
Potenzielle Migranten, die an Victorias dauerhaften Skilled Nominated (Subclass 190) und Skilled Work Regional (Subclass 491) Visa interessiert sind, haben die Bewerbungsfrist für das aktuelle Finanzjahr verpasst. In einer Mitteilung vom 30. April 2026 bestätigte die Regierung von Victoria, dass das staatlich nominierte Fachkräfte-Migrationsprogramm 2025-26 für neue Registrierungen von Interesse (ROIs) geschlossen ist. Bewerbungen, die vor der Frist um 16:00 Uhr AEST eingereicht wurden, bleiben im Pool und können weiterhin eine Einladung erhalten, doch neue ROIs werden erst wieder angenommen, wenn das Programm 2026-27 startet – voraussichtlich einige Wochen nach dem 1. Juli.
Die Schließung folgt auf einen Ansturm letzter Bewerbungen, da Kandidaten versuchten, die verschärften bundesweiten Kontingente zu umgehen. Victorias Quote für 2025-26 wurde auf nur 3.250 Plätze reduziert – weniger als die Hälfte des Vorkrisen-Höchststands – was den Bundesstaat zwang, Einladungen auf prioritäre Berufe in den Bereichen Gesundheit, Ingenieurwesen und fortschrittliche Fertigung zu konzentrieren. Migrationsberater berichten, dass einige gefragte ICT-Spezialisierungen in der letzten Runde kaum oder gar keine Einladungen erhielten.
Für Arbeitgeber hat die Pause praktische Folgen. Unternehmen, die auf eine staatliche Nominierung zur Talentgewinnung gesetzt hatten, müssen nun möglicherweise auf arbeitgebergesponserte Wege wie das TSS 482 oder das im Mai startende neue Skills-in-Demand-Visum ausweichen. Kandidaten, die bereits eine ROI eingereicht haben, sollten diese nicht zurückziehen, es sei denn, es liegen wesentliche Fehler vor; ein Rückzug würde eine erneute Einreichung bis zum nächsten Programmjahr blockieren.
Die Schließung verdeutlicht zudem die zunehmende Zeitkritik bei punktebasierten Migrationen. Bewerber werden aufgefordert, die Wartezeit zu nutzen, um ihre Kompetenzbewertungen, Englischtests und NAATI-Zertifikate zu aktualisieren, damit sie „entscheidungsbereit“ sind, sobald die Aufnahme für 2026-27 beginnt. Frühere Zyklen zeigen, dass Einladungsrunden zu Beginn des Jahres schnell verlaufen, wobei Profile mit hohen Punktzahlen oft innerhalb weniger Tage nach Öffnung des Portals Einladungen erhalten.
Victorias Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund bundesweiter Maßnahmen, die Nettozuwanderung bis 2027 unter 235.000 zu begrenzen. Andere Bundesstaaten, insbesondere New South Wales und Queensland, dürften Victorias Beispiel folgen und ihre Fachkräfte-Nominierungsprogramme rationieren oder vorübergehend schließen, sobald ihre Kontingente erschöpft sind. Mobilitätsteams sollten die Portale der einzelnen Bundesstaaten täglich beobachten und Notfallbudgets für Sponsoring bereithalten.
Die Schließung folgt auf einen Ansturm letzter Bewerbungen, da Kandidaten versuchten, die verschärften bundesweiten Kontingente zu umgehen. Victorias Quote für 2025-26 wurde auf nur 3.250 Plätze reduziert – weniger als die Hälfte des Vorkrisen-Höchststands – was den Bundesstaat zwang, Einladungen auf prioritäre Berufe in den Bereichen Gesundheit, Ingenieurwesen und fortschrittliche Fertigung zu konzentrieren. Migrationsberater berichten, dass einige gefragte ICT-Spezialisierungen in der letzten Runde kaum oder gar keine Einladungen erhielten.
Für Arbeitgeber hat die Pause praktische Folgen. Unternehmen, die auf eine staatliche Nominierung zur Talentgewinnung gesetzt hatten, müssen nun möglicherweise auf arbeitgebergesponserte Wege wie das TSS 482 oder das im Mai startende neue Skills-in-Demand-Visum ausweichen. Kandidaten, die bereits eine ROI eingereicht haben, sollten diese nicht zurückziehen, es sei denn, es liegen wesentliche Fehler vor; ein Rückzug würde eine erneute Einreichung bis zum nächsten Programmjahr blockieren.
Die Schließung verdeutlicht zudem die zunehmende Zeitkritik bei punktebasierten Migrationen. Bewerber werden aufgefordert, die Wartezeit zu nutzen, um ihre Kompetenzbewertungen, Englischtests und NAATI-Zertifikate zu aktualisieren, damit sie „entscheidungsbereit“ sind, sobald die Aufnahme für 2026-27 beginnt. Frühere Zyklen zeigen, dass Einladungsrunden zu Beginn des Jahres schnell verlaufen, wobei Profile mit hohen Punktzahlen oft innerhalb weniger Tage nach Öffnung des Portals Einladungen erhalten.
Victorias Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund bundesweiter Maßnahmen, die Nettozuwanderung bis 2027 unter 235.000 zu begrenzen. Andere Bundesstaaten, insbesondere New South Wales und Queensland, dürften Victorias Beispiel folgen und ihre Fachkräfte-Nominierungsprogramme rationieren oder vorübergehend schließen, sobald ihre Kontingente erschöpft sind. Mobilitätsteams sollten die Portale der einzelnen Bundesstaaten täglich beobachten und Notfallbudgets für Sponsoring bereithalten.
Quelle: Inclusive Migration