
Der April-Politiküberblick von Service and Creative Skills Australia hebt die Northern Territory Visitor Economy Strategy 2032 hervor, die am 24. März veröffentlicht und am 29. April erneut in den Fokus gerückt wurde. Die Strategie sieht Visa-Regelungen als wichtigen Hebel, um „saisonale Arbeitskräftelücken zu verringern“, und setzt sich für schnellere Wege für Köche, Reiseleiter und Gastronomiepersonal ein, die bereit sind, in abgelegenen Regionen zu arbeiten. Branchenverbände warnen, dass ohne gezielte Migration Unterkunftsanbieter in Kakadu und Alice Springs Schwierigkeiten haben werden, die prognostizierten Rekordübernachtungen bis 2030 zu bewältigen. Sie fordern Zugeständnisse wie längere Arbeitsrechte bei Working Holiday Maker-Visa und vereinfachte regionale arbeitgebergesponserte Migration für schwer zu besetzende Stellen. Der Plan ergänzt die bundesweite Strategie der Regierung, Migranten von den großen Metropolen wegzulenken. Bei Umsetzung könnten Arbeitgeber Mitarbeiter zu etwas niedrigeren Gehaltsgrenzen sponsern, sofern die Stellen tatsächlich regional angesiedelt sind und strukturierte Schulungen für lokale Arbeitskräfte beinhalten. Für Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Neue regionale Zugeständnisse sind zu erwarten, aber auch strengere Kontrollen, um sicherzustellen, dass Arbeitnehmer in den vorgesehenen Gebieten bleiben. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit in Darwin ansässigen Migrationsagenten wird empfohlen, um die kommenden Nominierungskriterien erfolgreich zu meistern.