Kantone, Städte und Gemeinden bilden geschlossene Front gegen die SVP-Initiative «10-Millionen-Schweiz»
Schweiz plant Abstimmung am 14. Juni über wegweisende Obergrenze von 10 Millionen Einwohnern
Studie warnt: Arbeitskräftemangel könnte bei Annahme des Bevölkerungsobergrenzen-Referendums über 300.000 Stellen erreichen
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TCS warnt Urlauber vor mehrstündigen Wartezeiten an den Alpen-Tunneln an den Wochenenden zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten
Der Schweizer Automobilverband warnt vor Staus von bis zu 20 Kilometern an wichtigen Alpen-Tunneln während der Reise-Hochsaison zu Auffahrt (16. Mai) und Pfingsten (23.–25. Mai). Autofahrer – darunter auch grenzüberschreitende Geschäftsreisende – werden aufgefordert, ihre Routen anzupassen oder alternative Strecken zu nutzen.
Schweizer Außenminister bezeichnet Beziehung zur EU und Freizügigkeitsabkommen als „strategisch“
Bei einer Versammlung der pro-europäischen European Movement Switzerland am 9. Mai 2026 bezeichnete Außenminister Ignazio Cassis das Freizügigkeitsabkommen mit der EU als „strategisch“ und warnte, dass eine Begrenzung der Zuwanderung die wirtschaftliche Stabilität und den Zugang zum Binnenmarkt gefährden würde. Seine Äußerungen erfolgen wenige Wochen vor der Parlamentsdebatte über das Vertragswerk Bilaterale III und einen Monat vor einer Volksabstimmung, die das Bevölkerungswachstum einschränken könnte. Unternehmen wurden aufgefordert, sich auf mögliche Verzögerungen bei Arbeitserlaubnissen einzustellen, während die Regierung ihr Bekenntnis zu den neuen biometrischen Grenzkontrollsystemen von Schengen bekräftigte.
Ostschweizer Kantone fordern Wähler auf, die Initiative „Nein zur 10-Millionen-Schweiz“ wegen Mobilitätsrisiken abzulehnen
Am 9. Mai 2026 rief die Regierungskonferenz der Ostschweiz die Wähler dazu auf, die Initiative „Nein zur 10-Millionen-Schweiz“ im Juni abzulehnen. Sie warnte, dass die Abschaffung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU den grenzüberschreitenden Pendelverkehr, den Tourismus und die Personalrekrutierung massiv beeinträchtigen würde. Die Kantone betonen, dass der Verlust des Schengen-Status zu Grenzstaus und neuen Visapflichten führen würde, während Unternehmen vor Fachkräftemangel und höheren Compliance-Kosten warnen. Firmen wird empfohlen, vor der Abstimmung am 14. Juni Notfallpläne für Personal und Standortverlagerungen zu entwickeln.