Schweizer Regierung veröffentlicht Kosten-Nutzen-Analyse zur SVP-Initiative „Nein zu 10 Millionen“ Begrenzung der Zuwanderung
Genf schließt 30 Grenzübergänge und führt vor dem G7-Gipfel im Juni wieder Kontrollen ein
Großbritannien bestätigt ETA-Pflicht für Schweizer Besucher in neuester Grenzrichtlinie
Neueste Nachrichten
Christi Himmelfahrt: Zehn Kilometer Stau am Gotthard – Nord-Süd-Geschäftsverkehr stark beeinträchtigt
Der Ferienverkehr am 14. Mai 2026 brachte die A2 an ihre Belastungsgrenze: Staus von bis zu 10 km und Wartezeiten von 100 Minuten am Gotthard-Tunnel waren die Folge. Die Umleitung über den San-Bernardino führte zu weiteren Engpässen, sodass zeitkritische Reisende und Güterverkehr kaum Alternativen hatten. Unternehmen sahen sich gezwungen, Fracht auf die Schiene umzuleiten und Termine neu zu planen – ein deutliches Signal für die Notwendigkeit einer besseren Verkehrsplanung in der Ferienzeit.
SBB aktiviert Entgleisungsdetektoren außerhalb des Gotthard-Basistunnels nach Güterzugunfall 2023
Die SBB haben am 14. Mai 2026 zehn Hochgeschwindigkeits-Entgleisungsdetektoren außerhalb des Gotthard-Basistunnels in Betrieb genommen und damit die nach dem Güterunfall 2023 eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h aufgehoben. Das Upgrade verkürzt die Fahrzeiten und erhöht die Sicherheit auf der wichtigsten Nord-Süd-Eisenbahnverbindung der Schweiz, was die Zuverlässigkeit der internationalen Lieferketten stärkt, die auf den Bahnverkehr durch die Alpen angewiesen sind.
Neue Steuerregeln zwischen Italien und der Schweiz zwingen Grenzgänger im Tessin, ihre Budgets neu zu überdenken
Ein am 14. Mai veröffentlichter Analysebericht zeigt auf, wie das Steuerabkommen 2024 zwischen Italien und der Schweiz nun „neue“ Grenzgänger einer Doppelbesteuerung aussetzt und deren Nettolohn um bis zu acht Prozent schmälert. Arbeitgeber im Tessin überdenken daher Gehaltspakete, Homeoffice-Regelungen und Mobilitätszulagen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
24-Stunden-Fahrverbot für Lastwagen in der Schweiz verschärft Engpässe in der Alpenlogistik
Die Schweiz verhängte am Himmelfahrtstag (14. Mai) ein vollständiges 24-Stunden-Fahrverbot für schwere Lastwagen, was Spediteure zwang, Straßentransporte einzustellen oder auf die Schiene auszuweichen. Die Maßnahme, zusammen mit ähnlichen Verboten in Österreich und Deutschland, führte zu neuen Engpässen auf wichtigen Alpenkorridoren und störte Just-in-Time-Lieferketten.