
Die Unione Sindacale di Base (USB) hat zu einem 24-stündigen nationalen Streik aufgerufen, der von Sonntag, dem 17. Mai, 21:00 Uhr bis Montag, dem 18. Mai, 20:59 Uhr dauert. Betroffen sind der öffentliche Nahverkehr, die Regionalzüge von Trenitalia sowie das Fernverkehrsnetz der Ferrovie dello Stato. Laut Angaben, die am 12. Mai in La Repubblica veröffentlicht und auf dem Passagierinformationsportal der Rete Ferroviaria Italiana (RFI) bestätigt wurden, sind umfangreiche Ausfälle bei Bussen, U-Bahn-Linien und Pendlerzügen in Rom zu erwarten – zeitgleich mit dem Fußball-Derby im Stadio Olimpico. Es gelten Mindestgarantien („fasce di garanzia“) in den Zeitfenstern von Betriebsbeginn bis 08:29 Uhr sowie von 17:00 bis 19:59 Uhr. Dennoch kann es bei Intercity- und internationalen Verbindungen zu Verzögerungen kommen, da Züge und Personal nicht planmäßig verfügbar sind.
Der Streik ist Teil eines größeren Protests gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und Italiens Beteiligung an europäischen Verteidigungsinitiativen, so die USB. Besonders betroffen sind Geschäftsreisende: Die U-Bahn-Linien A und B führen direkt zum Bahnhof Termini und den wichtigsten Geschäftsvierteln der Stadt, während die Zugverbindungen zum Flughafen Fiumicino mit reduzierter Frequenz rechnen müssen. Unternehmen, die nächste Woche Veranstaltungen planen, sollten in Erwägung ziehen, Mitarbeiter in der Nähe der Veranstaltungsorte unterzubringen und private Transfers zu organisieren. Flugverbindungen sind diesmal ausgenommen, jedoch wird mit einem starken Anstieg des Straßenverkehrs gerechnet; die Stadtverwaltung von Rom prüft daher verkehrsbeschränkende Maßnahmen für den Derby-Tag.
Nach dem Gesetz 146/1990 dürfen Arbeitgeber Mitarbeiter, die an einem offiziell angemeldeten Streik teilnehmen, nicht sanktionieren. Ausländische Mitarbeiter mit Intra-Company-Secondment-Visa sollten jedoch Nachweise über die Störung (z. B. Screenshots von ausgefallenen Verbindungen) aufbewahren, um ihre Abwesenheit zu begründen. Reisemanagement-Teams sollten die „Nicht reisen“-Einstellungen in Buchungstools aktualisieren, um den betroffenen Zeitraum zu markieren, und Reisende vorab auf alternative Frecciarossa- oder Italo-Züge außerhalb der Streikzeiten hinweisen.
Der Streik ist Teil eines größeren Protests gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und Italiens Beteiligung an europäischen Verteidigungsinitiativen, so die USB. Besonders betroffen sind Geschäftsreisende: Die U-Bahn-Linien A und B führen direkt zum Bahnhof Termini und den wichtigsten Geschäftsvierteln der Stadt, während die Zugverbindungen zum Flughafen Fiumicino mit reduzierter Frequenz rechnen müssen. Unternehmen, die nächste Woche Veranstaltungen planen, sollten in Erwägung ziehen, Mitarbeiter in der Nähe der Veranstaltungsorte unterzubringen und private Transfers zu organisieren. Flugverbindungen sind diesmal ausgenommen, jedoch wird mit einem starken Anstieg des Straßenverkehrs gerechnet; die Stadtverwaltung von Rom prüft daher verkehrsbeschränkende Maßnahmen für den Derby-Tag.
Nach dem Gesetz 146/1990 dürfen Arbeitgeber Mitarbeiter, die an einem offiziell angemeldeten Streik teilnehmen, nicht sanktionieren. Ausländische Mitarbeiter mit Intra-Company-Secondment-Visa sollten jedoch Nachweise über die Störung (z. B. Screenshots von ausgefallenen Verbindungen) aufbewahren, um ihre Abwesenheit zu begründen. Reisemanagement-Teams sollten die „Nicht reisen“-Einstellungen in Buchungstools aktualisieren, um den betroffenen Zeitraum zu markieren, und Reisende vorab auf alternative Frecciarossa- oder Italo-Züge außerhalb der Streikzeiten hinweisen.
Quelle: La Repubblica / RFI live boards