Spanien stellt ab dem 12. Juni die Ausstellung humanitärer Aufenthaltserlaubnisse für Venezolaner ein
Streiks legen Flüge auf wichtigen Geschäftsverbindungen in Madrid und Barcelona lahm
Der Oberste Gerichtshof Spaniens verschiebt Anhörung zur Anfechtung der Massenregulierung von Migranten
Neueste Nachrichten
Sommer 2026: Reisechaos durch eskalierende Streiks an spanischen Flughäfen und bei der Flugsicherung
Anhaltende Streiks spanischer Fluglotsen und Bodenpersonal drohen zu Beginn der Sommersaison erhebliche Verzögerungen an wichtigen Flughäfen zu verursachen. Obwohl Mindestdienstregelungen vollständige Flugausfälle begrenzen, müssen Geschäftsreisende mit längeren Warteschlangen, langsamerem Gepäckservice und möglichen Anschlussverlusten rechnen. Proaktives Management der Reiseroute und Kenntnisse der EU-Verordnung 261 sind daher unerlässlich.
Anträge für Digital-Nomaden-Visum verdreifachen sich und führen zu Bearbeitungsengpässen bei spanischen Konsulaten
Die Anträge für das Digital-Nomaden-Visum Spaniens haben sich im Jahr 2026 verdreifacht, doch die Bearbeitung in den Konsulaten ist nicht mitgewachsen. Wartezeiten von bis zu sechs Monaten und höhere Ablehnungsquoten zwingen Unternehmen dazu, längere Vorlaufzeiten einzuplanen und die Qualität der Unterlagen strenger zu kontrollieren. Der Antrag direkt im Land bleibt zwar schneller, erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung.
EU-US-Biometriedaten-Abkommen könnte Washington Zugang zu spanischen Fingerabdruckdaten verschaffen
Durchgesickerte Dokumente zeigen, dass die EU und die USA kurz vor einer Einigung stehen, die den gegenseitigen Austausch biometrischer Daten ermöglicht. Für Spanien könnte dies bedeuten, dass Fingerabdrücke, die von Polizei und Einwanderungsbehörden gespeichert sind, bei jeder ESTA- oder Visumanfrage eines Spaniers von den US-Behörden abgefragt werden. Unternehmen sollten sich auf neue Datenschutzanforderungen und längere Vorlaufzeiten bei Reisen einstellen.
Spanische Polizei zerschlägt Betrugsring, der gefälschte Meldebescheinigungen an undokumentierte Migranten verkauft
Die Polizei in Jaén hat eine Bande zerschlagen, die gefälschte Adressen aus dem kommunalen Melderegister (Padrón) an irreguläre Migranten verkaufte. Diese Methode wurde genutzt, um Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erhalten und Anträge auf Aufenthaltsgenehmigungen zu stellen. Angesichts der verstärkten Kontrolle der Massenregularisierung in Spanien dient der Schlag gegen die Bande als Warnung an Migranten und Arbeitgeber, die sich auf solche Dokumente verlassen könnten.