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Neue Steuerregeln zwischen Italien und der Schweiz zwingen Grenzgänger im Tessin, ihre Budgets neu zu überdenken

Mai 15, 2026
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Neue Steuerregeln zwischen Italien und der Schweiz zwingen Grenzgänger im Tessin, ihre Budgets neu zu überdenken
Fast zwei Jahre nach Inkrafttreten des überarbeiteten grenzüberschreitenden Steuerabkommens zwischen Italien und der Schweiz kämpfen Pendler aus der Lombardei, die in den Kanton Tessin arbeiten, weiterhin mit den komplexen steuerlichen Folgen. Ein ausführlicher Bericht, der am 14. Mai 2026 auf dem Informationsportal FrontalieriTicino.ch veröffentlicht wurde, analysiert, wie sogenannte „neue Grenzgänger“ – also Arbeitnehmer, die nach dem 17. Juli 2023 eingestellt wurden – nun in beiden Ländern gleichzeitig besteuert werden. Während unter dem alten System die Gehälter ausschließlich in der Schweiz steuerpflichtig waren, werden heute bis zu 80 % der Bundes- und Kantonssteuern auf die italienische Steuerlast angerechnet, während die kommunalen Zuschläge weiterhin vollständig in Italien zu zahlen sind.

Neue Steuerregeln zwischen Italien und der Schweiz zwingen Grenzgänger im Tessin, ihre Budgets neu zu überdenken


Da der Schweizer Franken nahe der Parität zum Euro notiert, haben viele Pendler laut den Fallstudien im Artikel einen Rückgang ihres Nettogehalts um 6 bis 8 % erlebt. Der Beitrag gibt praktische Tipps zum Umgang mit der Situation: Einkäufe bei italienischen Discounterketten tätigen, das Tankverhalten überdenken und spezialisierte Steuerberater konsultieren, um Abzüge zu optimieren. Die Personalabteilungen multinationaler Unternehmen in den Life-Science- und Fintech-Clustern Luganos überprüfen derweil ihre Bruttoausgleichsregelungen und Fahrtkostenzuschüsse, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Einige Firmen berichten von gestiegenen Gehaltsforderungen bei neu betroffenen Mitarbeitenden, andere beschleunigen Pilotprojekte für Remote-Arbeit, damit italienische Angestellte mehr Tage zu Hause verbringen und weniger Zeit im grenzüberschreitenden Verkehr verlieren.

Für Manager im Bereich globale Mobilität unterstreicht der Fall die Bedeutung, bilaterale Steuerentwicklungen genau zu verfolgen und Wechselkursrisiken bei der Gestaltung von Pendlerpaketen zu berücksichtigen. Unternehmen mit einer größeren Zahl an Grenzgängern wird empfohlen, vor den ersten italienischen Steuerzahlungen im August 2026 Informationsveranstaltungen anzubieten und die Kostenprognosen für die Budgetplanung 2027 zu aktualisieren.
Quelle: FrontalieriTicino.ch

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