
Statistik Finnland veröffentlichte am 22. Mai 2026 seinen jährlichen Migrationsbericht und meldete, dass im Jahr 2025 insgesamt 51.121 Menschen nach Finnland gezogen sind – etwa 12.800 weniger als im Rekordjahr 2024. Die Auswanderung stieg leicht auf 19.888, sodass die Nettozuwanderung bei 31.233 lag. Obwohl der Zuzug weiterhin historisch hoch ist, hat sich der Schwung, der durch den Arbeitskräftemangel in der Pandemiezeit entstand, deutlich abgeschwächt. Regional dominiert weiterhin die Hauptstadtregion: Uusimaa, Pirkanmaa (Tampere) und Südwestfinnland verzeichneten die größten Zuwächse, während Nordösterbotten und Südkarelien die stärksten Verluste hinnehmen mussten. Allein Helsinki verzeichnete den größten innerkommunalen Zuzug, während Lappeenranta den höchsten Abfluss meldete.
Aus Sicht des Talentmanagements ist weniger die Gesamtzahl entscheidend als die Zusammensetzung der Zuwanderung. Arbeitsbezogene Aufenthaltserlaubnisse machen weiterhin den Großteil der Ankünfte aus, wobei Indien, die Philippinen, China, Vietnam und Thailand die Spitzenreiter bei den Herkunftsländern sind. Der Rückgang der Zahlen wird zum Teil auf die im Januar 2026 erhöhte Gebühr für Migri-Anträge und zum Teil auf zurückhaltende Personalrekrutierungen der Arbeitgeber angesichts eines verlangsamten BIP-Wachstums zurückgeführt. Personalabteilungen sollten in diesem Sommer mit etwas längeren Bearbeitungszeiten für wichtige Genehmigungen rechnen, da Migri Mitarbeiter umverteilt, um einen Anstieg bei Saisonarbeitsanträgen zu bewältigen.
Die Regierung steht vor einem politischen Dilemma: Während Minister strengere Qualifikationsanforderungen für Aufenthaltserlaubnisse fordern, warnen Demografie-Experten, dass Finnland jährlich mindestens 30.000 Nettozuwanderer benötigt, um die Arbeitskräftezahl stabil zu halten. Praktisch bedeutet das für Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, dass sie regionale Steueranreize, Integrationszuschüsse der Kommunen und das kommende digitale Ein- und Ausreisesystem genau beobachten sollten. Diese Faktoren könnten die Kosten-Nutzen-Rechnung bei der Personalansiedlung in der Großregion Helsinki gegenüber kleineren Städten entscheidend beeinflussen.
Aus Sicht des Talentmanagements ist weniger die Gesamtzahl entscheidend als die Zusammensetzung der Zuwanderung. Arbeitsbezogene Aufenthaltserlaubnisse machen weiterhin den Großteil der Ankünfte aus, wobei Indien, die Philippinen, China, Vietnam und Thailand die Spitzenreiter bei den Herkunftsländern sind. Der Rückgang der Zahlen wird zum Teil auf die im Januar 2026 erhöhte Gebühr für Migri-Anträge und zum Teil auf zurückhaltende Personalrekrutierungen der Arbeitgeber angesichts eines verlangsamten BIP-Wachstums zurückgeführt. Personalabteilungen sollten in diesem Sommer mit etwas längeren Bearbeitungszeiten für wichtige Genehmigungen rechnen, da Migri Mitarbeiter umverteilt, um einen Anstieg bei Saisonarbeitsanträgen zu bewältigen.
Die Regierung steht vor einem politischen Dilemma: Während Minister strengere Qualifikationsanforderungen für Aufenthaltserlaubnisse fordern, warnen Demografie-Experten, dass Finnland jährlich mindestens 30.000 Nettozuwanderer benötigt, um die Arbeitskräftezahl stabil zu halten. Praktisch bedeutet das für Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, dass sie regionale Steueranreize, Integrationszuschüsse der Kommunen und das kommende digitale Ein- und Ausreisesystem genau beobachten sollten. Diese Faktoren könnten die Kosten-Nutzen-Rechnung bei der Personalansiedlung in der Großregion Helsinki gegenüber kleineren Städten entscheidend beeinflussen.
Quelle: Statistics Finland
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