
Einen Tag nach neuen Berichten über dreistündige Warteschlangen an einigen europäischen Flughäfen bestätigte die Reise-Policy-Website VisasNews am 28. Mai 2026, dass die Europäische Kommission weiterhin plant, das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) im vierten Quartal 2026 einzuführen. Diese Entscheidung ist für jedes in der Schweiz ansässige Unternehmen von Bedeutung, das Mitarbeiter ins und aus dem Land entsendet, da die Schweiz sowohl Teil des Schengen-Raums als auch der zukünftigen ETIAS-Zone ist.
ETIAS ist die Antwort der EU auf das US-ESTA und das britische ETA: Visumfreie Reisende müssen vor dem Boarding eines Flugzeugs, Busses oder einer Fähre in eines der 30 teilnehmenden Länder, darunter die Schweiz, eine Online-Sicherheitsvorprüfung absolvieren und eine Gebühr von 20 € zahlen. Die Genehmigungen sollten für die überwiegende Mehrheit sofort erteilt werden, doch die Beförderer müssen die Autorisierung beim Check-in überprüfen.
Der Branchenanalyst Dr. Nick Brown erklärte gegenüber VisasNews, dass die EU trotz der aktuellen Anlaufschwierigkeiten beim biometrischen Ein- und Ausreisesystem (EES) kaum eine weitere Verschiebung des Termins erwarten lässt. Stattdessen wird die EU voraussichtlich das EES als qualifizierten Erfolg bewerten, die flughafenspezifischen Probleme im Sommer beheben und direkt mit ETIAS starten. Eine schrittweise Übergangsfrist von sechs Monaten ist vorgesehen, sodass ETIAS ab April 2027 de facto verpflichtend sein könnte.
Für Schweizer Mobility-Manager lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sollten sie sich darauf vorbereiten, eine ETIAS-Prüfung in die Reisegenehmigungsprozesse, Buchungstools und Reisendenbriefings zu integrieren; die meisten Geschäftsreisenden in die Schweiz benötigen eine ETIAS-Genehmigung, selbst wenn sie während ihres Schengen-Aufenthalts das Land nicht verlassen. Zweitens sollten längere Vorlaufzeiten für VIP-Reisen eingeplant werden: Sobald die Beförderer ETIAS durchsetzen, wird Passagieren ohne gültige Anmeldung das Boarding verweigert. Reiseanbieter aktualisieren bereits ihre API-Verbindungen, damit Duty-of-Care-Dashboards fehlende Genehmigungen anzeigen können. Unternehmenskommunikatoren sollten spätestens für das zweite Quartal 2027 Aufklärungskampagnen planen – oder früher, falls die EU einen Starttermin im Herbst 2026 bestätigt.
ETIAS ist die Antwort der EU auf das US-ESTA und das britische ETA: Visumfreie Reisende müssen vor dem Boarding eines Flugzeugs, Busses oder einer Fähre in eines der 30 teilnehmenden Länder, darunter die Schweiz, eine Online-Sicherheitsvorprüfung absolvieren und eine Gebühr von 20 € zahlen. Die Genehmigungen sollten für die überwiegende Mehrheit sofort erteilt werden, doch die Beförderer müssen die Autorisierung beim Check-in überprüfen.
Der Branchenanalyst Dr. Nick Brown erklärte gegenüber VisasNews, dass die EU trotz der aktuellen Anlaufschwierigkeiten beim biometrischen Ein- und Ausreisesystem (EES) kaum eine weitere Verschiebung des Termins erwarten lässt. Stattdessen wird die EU voraussichtlich das EES als qualifizierten Erfolg bewerten, die flughafenspezifischen Probleme im Sommer beheben und direkt mit ETIAS starten. Eine schrittweise Übergangsfrist von sechs Monaten ist vorgesehen, sodass ETIAS ab April 2027 de facto verpflichtend sein könnte.
Für Schweizer Mobility-Manager lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens sollten sie sich darauf vorbereiten, eine ETIAS-Prüfung in die Reisegenehmigungsprozesse, Buchungstools und Reisendenbriefings zu integrieren; die meisten Geschäftsreisenden in die Schweiz benötigen eine ETIAS-Genehmigung, selbst wenn sie während ihres Schengen-Aufenthalts das Land nicht verlassen. Zweitens sollten längere Vorlaufzeiten für VIP-Reisen eingeplant werden: Sobald die Beförderer ETIAS durchsetzen, wird Passagieren ohne gültige Anmeldung das Boarding verweigert. Reiseanbieter aktualisieren bereits ihre API-Verbindungen, damit Duty-of-Care-Dashboards fehlende Genehmigungen anzeigen können. Unternehmenskommunikatoren sollten spätestens für das zweite Quartal 2027 Aufklärungskampagnen planen – oder früher, falls die EU einen Starttermin im Herbst 2026 bestätigt.
Quelle: VisasNews