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G7-Erinnerung – Einreise in die Schweiz weiterhin möglich, auch ohne spezielle Grenzplakette

Mai 27, 2026
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G7-Erinnerung – Einreise in die Schweiz weiterhin möglich, auch ohne spezielle Grenzplakette
Während sich der Genfersee auf den Besuch der G7-Staats- und Regierungschefs in Évian-les-Bains vom 15. bis 17. Juni vorbereitet, haben die kantonalen Behörden von Genf eine neue Mitteilung für Reisende herausgegeben, die erklärt, wie die Schweiz vorübergehende Schengen-Kontrollen an der Grenze zu Frankreich durchführen wird. Das am 26. Mai veröffentlichte Communiqué betont, dass zwar mehrere kleinere Grenzübergänge vom 12. bis 18. Juni geschlossen und Passkontrollen wieder eingeführt werden, normale Besucher, Pendler und Lkw-Fahrer jedoch weiterhin über sieben ausgewiesene Kontrollstellen sowie die Bahnhöfe Genf-Cornavin und Annemasse sowie den Flughafen Genf einreisen können. Um Rettungsfahrzeugen und anderem wichtigen Verkehr freie Fahrt zu ermöglichen, wird Genf „Macarons“ (Aufkleber für die Windschutzscheibe) nur an Beschäftigte im wichtigen Dienst, wie Krankenhauspersonal, ausgeben. Die Behörden unterstreichen, dass der Aufkleber keine Einwanderungsprivilegien gewährt – jeder mit gültigem Reisedokument kann die geöffneten Kontrollstellen nutzen, muss jedoch mit längeren Wartezeiten rechnen. Mobile Zoll- und Polizeipatrouillen werden bis zu 20 km ins Schweizer Gebiet hinein operieren, sodass Fahrzeuge auch weit hinter der Grenze stichprobenartig kontrolliert werden können. Geschäftsreisende werden dringend gebeten, ihre Mitarbeiter, die täglich die Grenze passieren, insbesondere an den stark frequentierten Übergängen Bardonnex und Vallard, entsprechend zu informieren. Speditionsunternehmen rechnen zu Spitzenzeiten mit Wartezeiten von bis zu 90 Minuten und raten Fahrern, Beschäftigungsnachweise und Lieferdokumente mitzuführen, um sekundäre Kontrollen zu beschleunigen. Personalabteilungen, die kurzfristig entsandte Mitarbeiter während der G7-Woche erwarten, erwägen, diese über die Flughäfen Zürich oder Basel einreisen zu lassen, um Engpässe am Genfersee zu vermeiden. Dieser Vorfall erinnert erneut daran, dass das „grenzenlose“ Reisen im Schengen-Raum aus Sicherheitsgründen kurzfristig ausgesetzt werden kann. Seit 2015 halten acht Mitgliedstaaten interne Kontrollen in unterschiedlicher Form aufrecht, und Brüssel wird voraussichtlich noch in diesem Jahr neue Richtlinien veröffentlichen, die die Häufigkeit solcher Maßnahmen begrenzen sollen. Für multinationale Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten rund um Genf wird eine vorausschauende Planung und ein großzügiger Zeitpuffer bei Dienstreisen entscheidend sein, um den reibungslosen Ablauf von Personal- und Warenverkehr sicherzustellen.
Quelle: République et canton de Genève

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