
Das Pfingstwochenende in der Schweiz endete am Montag, dem 25. Mai 2026, wie gewohnt: Urlauber, die mit dem Auto oder Flugzeug nach Hause wollten, überforderten wichtige Straßen- und Luftverkehrskorridore.
Straßenverkehr. Bereits am frühen Nachmittag erstreckte sich die Nordfahrtrichtung am Gotthardstraßentunnel über drei Kilometer, was die Fahrzeit um bis zu 30 Minuten verlängerte. Auch die Rückfahrten Richtung Süden staute sich auf etwa einen Kilometer. Der Stau begann bereits um 07:00 Uhr, als tausende Autos gleichzeitig aus dem Tessin und Norditalien losfuhren. Der Bundesstraßenbetreiber ASTRA setzte rollierende Fahrstreifensperrungen und variable Verkehrsschilder ein, um den Verkehrsfluss zu verbessern, doch die Fahrer mussten bis in den Abend hinein mit Stop-and-go-Verkehr rechnen. Ähnliche Engpässe wurden auf der A13 San-Bernardino-Route sowie auf den Zufahrtsstraßen zum Hauptanschluss am Genfersee gemeldet.
Flughäfen. Der EuroAirport Basel-Mulhouse wickelte zwischen Samstag und Montag schätzungsweise 84.300 Passagiere ab, für Pfingstmontag allein wurden weitere 34.000 erwartet. Der Flughafen Genf rechnete über den viertägigen Zeitraum mit rund 210.000 Reisenden, etwa 8 % mehr als 2025. Am Flughafen Zürich betrugen die Spitzenwartezeiten an den Sicherheitskontrollen trotz voller Öffnung aller Kontrollspuren rund 25 bis 30 Minuten zur Mittagszeit. Die Fluggesellschaften setzten zusätzliches Personal und Selbstbedienungs-Check-in-Automaten ein, rieten den Abreisenden jedoch, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Ursachen und Ausblick. Pfingsten ist nicht in ganz Europa ein gesetzlicher Feiertag, weshalb der grenzüberschreitende Verkehr in der Schweiz, wo Pfingstmontag ein landesweiter Feiertag ist, besonders stark ansteigt. Das schöne Wetter und Temperaturen über 28 °C förderten in diesem Jahr zudem Kurzurlaubsreisen. Daten des Bundesamts für Verkehr zeigen, dass das Verkehrsaufkommen am Pfingstmontag 12 % über dem Fünfjahresdurchschnitt lag, während die Passagierzahlen an den Flughäfen erstmals seit der Pandemie wieder das Niveau eines Pfingstwochenendes übertrafen. ASTRA warnt vor ähnlichen Belastungen am 29. Mai (Fronleichnam im benachbarten Deutschland) sowie am 30. Mai, wenn in mehreren deutschen Bundesländern die Pfingstferien beginnen.
Praktische Hinweise für Unternehmen. Arbeitgeber mit Grenzgängern sollten mit verspäteten Arbeitsbeginn am ersten Arbeitstag nach dem Feiertag rechnen und flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice in Betracht ziehen. Geschäftsreisende, die diese Woche fliegen, sollten aufgrund anhaltender Personalknappheit bei Bodenabfertigern mehr Zeit für die Sicherheitskontrollen einplanen. Logistikmanager, die wertvolle Güter durch den Gotthard-Korridor transportieren, sollten die Spitzenzeiten am Abend meiden oder, wenn möglich, auf die Lötschberg-Bahnverbindung ausweichen.
Straßenverkehr. Bereits am frühen Nachmittag erstreckte sich die Nordfahrtrichtung am Gotthardstraßentunnel über drei Kilometer, was die Fahrzeit um bis zu 30 Minuten verlängerte. Auch die Rückfahrten Richtung Süden staute sich auf etwa einen Kilometer. Der Stau begann bereits um 07:00 Uhr, als tausende Autos gleichzeitig aus dem Tessin und Norditalien losfuhren. Der Bundesstraßenbetreiber ASTRA setzte rollierende Fahrstreifensperrungen und variable Verkehrsschilder ein, um den Verkehrsfluss zu verbessern, doch die Fahrer mussten bis in den Abend hinein mit Stop-and-go-Verkehr rechnen. Ähnliche Engpässe wurden auf der A13 San-Bernardino-Route sowie auf den Zufahrtsstraßen zum Hauptanschluss am Genfersee gemeldet.
Flughäfen. Der EuroAirport Basel-Mulhouse wickelte zwischen Samstag und Montag schätzungsweise 84.300 Passagiere ab, für Pfingstmontag allein wurden weitere 34.000 erwartet. Der Flughafen Genf rechnete über den viertägigen Zeitraum mit rund 210.000 Reisenden, etwa 8 % mehr als 2025. Am Flughafen Zürich betrugen die Spitzenwartezeiten an den Sicherheitskontrollen trotz voller Öffnung aller Kontrollspuren rund 25 bis 30 Minuten zur Mittagszeit. Die Fluggesellschaften setzten zusätzliches Personal und Selbstbedienungs-Check-in-Automaten ein, rieten den Abreisenden jedoch, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Ursachen und Ausblick. Pfingsten ist nicht in ganz Europa ein gesetzlicher Feiertag, weshalb der grenzüberschreitende Verkehr in der Schweiz, wo Pfingstmontag ein landesweiter Feiertag ist, besonders stark ansteigt. Das schöne Wetter und Temperaturen über 28 °C förderten in diesem Jahr zudem Kurzurlaubsreisen. Daten des Bundesamts für Verkehr zeigen, dass das Verkehrsaufkommen am Pfingstmontag 12 % über dem Fünfjahresdurchschnitt lag, während die Passagierzahlen an den Flughäfen erstmals seit der Pandemie wieder das Niveau eines Pfingstwochenendes übertrafen. ASTRA warnt vor ähnlichen Belastungen am 29. Mai (Fronleichnam im benachbarten Deutschland) sowie am 30. Mai, wenn in mehreren deutschen Bundesländern die Pfingstferien beginnen.
Praktische Hinweise für Unternehmen. Arbeitgeber mit Grenzgängern sollten mit verspäteten Arbeitsbeginn am ersten Arbeitstag nach dem Feiertag rechnen und flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice in Betracht ziehen. Geschäftsreisende, die diese Woche fliegen, sollten aufgrund anhaltender Personalknappheit bei Bodenabfertigern mehr Zeit für die Sicherheitskontrollen einplanen. Logistikmanager, die wertvolle Güter durch den Gotthard-Korridor transportieren, sollten die Spitzenzeiten am Abend meiden oder, wenn möglich, auf die Lötschberg-Bahnverbindung ausweichen.
Quelle: SWI swissinfo.ch
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