
Das österreichische Außenministerium (BMEIA) hat am 31. Mai und 1. Juni stillschweigend ein Paket von Reisehinweisen für mehr als ein Dutzend Ziele veröffentlicht – von Burkina Faso und Haiti bis Bahrain und Luxemburg. Während sich die Sicherheitsstufen für die meisten Länder kaum änderten, enthalten die Hinweise wichtige Verfahrensanpassungen, die Geschäftsreisende und mitreisende Familienangehörige überraschen könnten.
Die unmittelbarste Neuerung betrifft Minderjährige: Ab sofort müssen Kinder unter 18 Jahren, die ohne *beide* gesetzlichen Vertreter reisen, neben ihrem Reisepass auch eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung mitführen – in Bahrain, Luxemburg und mehreren weiteren Ländern. Fluggesellschaften kontrollieren diese Vorgabe bereits beim Check-in, und österreichische Reiseveranstalter berichten, dass Familien wegen fehlender Dokumente bereits das Boarding verweigert wurde.
Ein weiterer kritischer Punkt sind verschreibungspflichtige Medikamente. Nach Vorfällen mit Bußgeldern und Beschlagnahmungen rät das Ministerium nun dringend, bei Schmerzmitteln, ADHS-Medikamenten oder gängigen Asthmasprays ein ärztliches Attest mitzuführen, idealerweise in der Landessprache des Reiseziels. In den Golfstaaten fallen manche in Österreich rezeptfrei erhältliche Produkte unter die nationale Betäubungsmittelgesetzgebung.
Auch die Sicherheitshinweise wurden aktualisiert: Für Burkina Faso und Haiti gilt weiterhin die höchste Warnstufe (Level 4) für Gebiete außerhalb der Hauptstädte aufgrund von Entführungen und Bandenkriminalität. Unternehmen, die Projektmitarbeiter oder NGO-Personal entsenden, müssen diese *vor* der Abreise in der Online-Krisenliste des BMEIA registrieren und gepanzerte Transfers vom Flughafen organisieren.
Warum ist das für Mobility Manager relevant? Die Kontrolle der Einverständniserklärungen kann zeitkritische Rotation von Expat-Familien verzögern, und fehlende oder unzureichende Medikamentenbescheinigungen können zu Einreiseverweigerungen führen, die Projektpläne gefährden. Personal- und Reiseteams sollten die neuen Vorgaben in Pre-Trip-Briefings integrieren, Familienreiseunterlagen sorgfältig prüfen und sicherstellen, dass mobile Mitarbeiter den SMS-Alarmdienst des Außenministeriums abonnieren. Weitere Updates sind vor dem Sommerreisehöhepunkt geplant, daher ist eine kontinuierliche Beobachtung ratsam.
Die unmittelbarste Neuerung betrifft Minderjährige: Ab sofort müssen Kinder unter 18 Jahren, die ohne *beide* gesetzlichen Vertreter reisen, neben ihrem Reisepass auch eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung mitführen – in Bahrain, Luxemburg und mehreren weiteren Ländern. Fluggesellschaften kontrollieren diese Vorgabe bereits beim Check-in, und österreichische Reiseveranstalter berichten, dass Familien wegen fehlender Dokumente bereits das Boarding verweigert wurde.
Ein weiterer kritischer Punkt sind verschreibungspflichtige Medikamente. Nach Vorfällen mit Bußgeldern und Beschlagnahmungen rät das Ministerium nun dringend, bei Schmerzmitteln, ADHS-Medikamenten oder gängigen Asthmasprays ein ärztliches Attest mitzuführen, idealerweise in der Landessprache des Reiseziels. In den Golfstaaten fallen manche in Österreich rezeptfrei erhältliche Produkte unter die nationale Betäubungsmittelgesetzgebung.
Auch die Sicherheitshinweise wurden aktualisiert: Für Burkina Faso und Haiti gilt weiterhin die höchste Warnstufe (Level 4) für Gebiete außerhalb der Hauptstädte aufgrund von Entführungen und Bandenkriminalität. Unternehmen, die Projektmitarbeiter oder NGO-Personal entsenden, müssen diese *vor* der Abreise in der Online-Krisenliste des BMEIA registrieren und gepanzerte Transfers vom Flughafen organisieren.
Warum ist das für Mobility Manager relevant? Die Kontrolle der Einverständniserklärungen kann zeitkritische Rotation von Expat-Familien verzögern, und fehlende oder unzureichende Medikamentenbescheinigungen können zu Einreiseverweigerungen führen, die Projektpläne gefährden. Personal- und Reiseteams sollten die neuen Vorgaben in Pre-Trip-Briefings integrieren, Familienreiseunterlagen sorgfältig prüfen und sicherstellen, dass mobile Mitarbeiter den SMS-Alarmdienst des Außenministeriums abonnieren. Weitere Updates sind vor dem Sommerreisehöhepunkt geplant, daher ist eine kontinuierliche Beobachtung ratsam.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Österreich.Mehr von Österreich
Alle anzeigen
Österreichische Sicherheitsaktion führt vor Eurovision zu Festnahmen von sechs islamistischen Verdächtigen
Protestführer kündigen erneute Blockade am Brenner nach „historischer“ Beteiligung an