
Das Innenministerium (MHA) hat die Einwanderungs- und Ausländer (Änderungs-)Regeln 2026 erlassen, die die Registrierung, Verlängerung des Aufenthalts und Einspruchsverfahren für ausländische Staatsangehörige in Indien grundlegend neu regeln. Die Bekanntmachung im Amtsblatt erfolgte am 1. Juni und wurde von den großen Medien am 2. und 3. Juni veröffentlicht, wodurch die Änderungen sofort in Kraft treten.
Kern der Reform ist eine Fristverschiebung: Besucher mit Visa, die 180 Tage oder länger gültig sind, müssen sich nun *vor Ablauf* der ersten 180 Tage registrieren, statt wie bisher innerhalb von 14 Tagen *nach* Überschreitung der Frist. Verlängerungen über 180 Tage hinaus werden nur noch in „dringenden Fällen“ genehmigt – ein bewusst eng gefasster Begriff, um Missbrauch von Visa zu verhindern.
Die Registrierung kann jetzt über ein erweitertes Online-Portal für Ausländerregistrierung oder eine neue mobile App erfolgen, was persönliche Besuche bei den Regionalen Ausländerregistrierungsstellen (FRROs) deutlich reduziert. Die Änderungen vereinfachen auch familienbezogene Regelungen: Eltern müssen die Geburt eines Kindes nicht mehr innerhalb von 30 Tagen melden, wenn ein Elternteil indischer Staatsbürger ist und das Kind die indische Staatsbürgerschaft behalten soll – eine Erleichterung für Paare mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit.
Zudem sind medizinische Einrichtungen verpflichtet, die FRROs innerhalb von 24 Stunden nach Entlassung eines ausländischen Patienten zu informieren, um eine Lücke zu schließen, die bisher längere Aufenthalte über wiederholte medizinische Visa ermöglichte.
Für Immobilienbesitzer und Hotels gibt es ein neues elektronisches Einspruchsverfahren: Bei Versiegelung von Räumlichkeiten wegen Verdachts auf illegale Migranten kann nun innerhalb von 30 Tagen online beim Einwanderungsbüro Einspruch eingelegt werden, anstelle des bisherigen papierbasierten Verfahrens über die Zentralregierung. Experten erwarten, dass die Automatisierung der Einsprüche die Bearbeitungszeit verkürzt und Einnahmeverluste für Vermieter minimiert.
Global Mobility Manager sollten die Richtlinien für Entsendungen überprüfen und ihre ausländischen Mitarbeiter, insbesondere Langzeitentsandte mit Arbeits-, Studenten- oder Journalistenvisa, entsprechend informieren. Das Versäumen der neuen **Registrierung vor Ablauf** kann Bußgelder, Schwarze Listen oder sofortige Ausreiseanordnungen nach sich ziehen. Unternehmen wird empfohlen, automatische Erinnerungen 30 Tage vor Tag 180 einzurichten, HR-Partner mit FRRO-Zugängen auszustatten und mögliche Kurierkosten für biometrische Daten einzuplanen.
Kern der Reform ist eine Fristverschiebung: Besucher mit Visa, die 180 Tage oder länger gültig sind, müssen sich nun *vor Ablauf* der ersten 180 Tage registrieren, statt wie bisher innerhalb von 14 Tagen *nach* Überschreitung der Frist. Verlängerungen über 180 Tage hinaus werden nur noch in „dringenden Fällen“ genehmigt – ein bewusst eng gefasster Begriff, um Missbrauch von Visa zu verhindern.
Die Registrierung kann jetzt über ein erweitertes Online-Portal für Ausländerregistrierung oder eine neue mobile App erfolgen, was persönliche Besuche bei den Regionalen Ausländerregistrierungsstellen (FRROs) deutlich reduziert. Die Änderungen vereinfachen auch familienbezogene Regelungen: Eltern müssen die Geburt eines Kindes nicht mehr innerhalb von 30 Tagen melden, wenn ein Elternteil indischer Staatsbürger ist und das Kind die indische Staatsbürgerschaft behalten soll – eine Erleichterung für Paare mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit.
Zudem sind medizinische Einrichtungen verpflichtet, die FRROs innerhalb von 24 Stunden nach Entlassung eines ausländischen Patienten zu informieren, um eine Lücke zu schließen, die bisher längere Aufenthalte über wiederholte medizinische Visa ermöglichte.
Für Immobilienbesitzer und Hotels gibt es ein neues elektronisches Einspruchsverfahren: Bei Versiegelung von Räumlichkeiten wegen Verdachts auf illegale Migranten kann nun innerhalb von 30 Tagen online beim Einwanderungsbüro Einspruch eingelegt werden, anstelle des bisherigen papierbasierten Verfahrens über die Zentralregierung. Experten erwarten, dass die Automatisierung der Einsprüche die Bearbeitungszeit verkürzt und Einnahmeverluste für Vermieter minimiert.
Global Mobility Manager sollten die Richtlinien für Entsendungen überprüfen und ihre ausländischen Mitarbeiter, insbesondere Langzeitentsandte mit Arbeits-, Studenten- oder Journalistenvisa, entsprechend informieren. Das Versäumen der neuen **Registrierung vor Ablauf** kann Bußgelder, Schwarze Listen oder sofortige Ausreiseanordnungen nach sich ziehen. Unternehmen wird empfohlen, automatische Erinnerungen 30 Tage vor Tag 180 einzurichten, HR-Partner mit FRRO-Zugängen auszustatten und mögliche Kurierkosten für biometrische Daten einzuplanen.
Quelle: The Times of India
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