
Die Europäische Asylagentur (EUAA) veröffentlichte am 12. Juni eine feierliche, aber zugleich mahnende Pressemitteilung zur Anwendung des neuen Pakts und kündigte an, dass der erste Einsatz eines Schnellreaktionsteams nächste Woche nach Belgien gehen wird. Das 25-köpfige multidisziplinäre Team – bestehend aus Fallbearbeitern, Dolmetschern und Kinderschutzexperten – soll die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen von Fedasil in Hennegau und Limburg verstärken. Belgien hatte im Mai offiziell um Unterstützung der EUAA gebeten, nachdem ein Anstieg der Asylanträge um 17 % prognostiziert wurde, bedingt durch die verkürzten Bearbeitungszeiten in den Nachbarländern Frankreich und den Niederlanden aufgrund der neuen Screening-Regeln.
Im Rahmen des Pakts können die Mitgliedstaaten auf ein ständiges Expertenteam von 1.500 Personen zurückgreifen, das aus dem EU-Haushalt finanziert wird. Die Agentur bestätigte, dass Belgien im Jahr 2026 dreimal so viele Einsatztage an operativer Unterstützung erhalten wird wie 2025. Neben Personal stellt die EUAA mobile Registrierungskits, sichere Video-Interviewkabinen sowie vor Ort Schulungen für belgische Mitarbeiter zum Vulnerabilitätsbewertungsprotokoll des Pakts bereit. Die Technologie soll Wiederholungsinterviews reduzieren und sicherstellen, dass Opfer von Menschenhandel oder unbegleitete Minderjährige innerhalb von 48 Stunden dem richtigen Verfahren zugeführt werden.
Für globale Mobilitätsteams ergibt sich der unmittelbare Vorteil indirekt: Eine schnellere Erstbewertung schafft Kapazitäten weiter im Verfahren, sodass Anträge auf Arbeitserlaubnisse von Personen mit subsidiärem Schutz weniger Verzögerungen erfahren dürften. Die belgische Regierung hofft zudem, dass die sichtbare EU-Kennzeichnung die inländische Kritik dämpft, wonach die nationalen Behörden für die Reform nicht ausreichend vorbereitet seien.
Im Rahmen des Pakts können die Mitgliedstaaten auf ein ständiges Expertenteam von 1.500 Personen zurückgreifen, das aus dem EU-Haushalt finanziert wird. Die Agentur bestätigte, dass Belgien im Jahr 2026 dreimal so viele Einsatztage an operativer Unterstützung erhalten wird wie 2025. Neben Personal stellt die EUAA mobile Registrierungskits, sichere Video-Interviewkabinen sowie vor Ort Schulungen für belgische Mitarbeiter zum Vulnerabilitätsbewertungsprotokoll des Pakts bereit. Die Technologie soll Wiederholungsinterviews reduzieren und sicherstellen, dass Opfer von Menschenhandel oder unbegleitete Minderjährige innerhalb von 48 Stunden dem richtigen Verfahren zugeführt werden.
Für globale Mobilitätsteams ergibt sich der unmittelbare Vorteil indirekt: Eine schnellere Erstbewertung schafft Kapazitäten weiter im Verfahren, sodass Anträge auf Arbeitserlaubnisse von Personen mit subsidiärem Schutz weniger Verzögerungen erfahren dürften. Die belgische Regierung hofft zudem, dass die sichtbare EU-Kennzeichnung die inländische Kritik dämpft, wonach die nationalen Behörden für die Reform nicht ausreichend vorbereitet seien.
Quelle: EUAA Press Office
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