
Die Botschaft Belgiens in Kenia hat am 12. Juni 2026 stillschweigend ihre konsularischen Hinweise aktualisiert und klargestellt, wo Bürger und Einwohner von sieben ostafrikanischen und Indischen Ozean-Staaten ihre Schengen- und Langzeitvisa (D-Visa) beantragen müssen. Die Mitteilung betrifft Reisende aus Kenia, Ruanda, Somalia, Madagaskar, Eritrea, Seychellen und Komoren – wichtige Herkunftsländer für belgische Universitäten und Arbeitgeber der Agrarindustrie.
Wesentliche Punkte sind die Erinnerung, dass alle Antragsteller nun ihre biometrischen Daten über das TLScontact-Zentrum in Nairobi einreichen müssen, mit wenigen Ausnahmen. Für Kurzzeitvisa (C-Visa) werden bestimmte Nationalitäten an die französischen oder italienischen Botschaften verwiesen, die im Auftrag Belgiens handeln; Langzeitstudenten und Fälle der Familienzusammenführung müssen jedoch weiterhin persönlich im TLS-Zentrum erscheinen oder zwei vollständige Papierunterlagen per Kurier einsenden. Die Botschaft betont zudem, dass Fingerabdrücke für Antragsteller ab sechs Jahren verpflichtend sind.
Die Klarstellung kommt zum richtigen Zeitpunkt: Belgische Universitäten haben die Zulassungen für das Studienjahr 2026/27 geöffnet, und Stipendiaten waren bislang unsicher, ob eine Einreichung per Kurier ausreicht. Migrationsberater gehen davon aus, dass die neue Regelung unvollständige Anträge reduziert, die die Bearbeitungszeiten auf bis zu 12 Wochen verlängert haben.
Unternehmen, die Ingenieure oder NGO-Mitarbeiter aus der Region nach Belgien entsenden, sollten ihre Einsatzpläne mit den aktualisierten Einreichungsregeln abgleichen. Eine Einreichung bei der falschen Stelle kann gemäß Artikel 32 des Visakodex zu automatischen Ablehnungen führen und die Einsatzzeiten um Monate verzögern.
Obwohl als „technisches Update“ bezeichnet, unterstreicht die überarbeitete Seite Belgiens Präferenz für eine zentrale biometrische Erfassung und könnte auf ähnliche Konsolidierungen in Westafrika im Laufe dieses Jahres hindeuten.
Wesentliche Punkte sind die Erinnerung, dass alle Antragsteller nun ihre biometrischen Daten über das TLScontact-Zentrum in Nairobi einreichen müssen, mit wenigen Ausnahmen. Für Kurzzeitvisa (C-Visa) werden bestimmte Nationalitäten an die französischen oder italienischen Botschaften verwiesen, die im Auftrag Belgiens handeln; Langzeitstudenten und Fälle der Familienzusammenführung müssen jedoch weiterhin persönlich im TLS-Zentrum erscheinen oder zwei vollständige Papierunterlagen per Kurier einsenden. Die Botschaft betont zudem, dass Fingerabdrücke für Antragsteller ab sechs Jahren verpflichtend sind.
Die Klarstellung kommt zum richtigen Zeitpunkt: Belgische Universitäten haben die Zulassungen für das Studienjahr 2026/27 geöffnet, und Stipendiaten waren bislang unsicher, ob eine Einreichung per Kurier ausreicht. Migrationsberater gehen davon aus, dass die neue Regelung unvollständige Anträge reduziert, die die Bearbeitungszeiten auf bis zu 12 Wochen verlängert haben.
Unternehmen, die Ingenieure oder NGO-Mitarbeiter aus der Region nach Belgien entsenden, sollten ihre Einsatzpläne mit den aktualisierten Einreichungsregeln abgleichen. Eine Einreichung bei der falschen Stelle kann gemäß Artikel 32 des Visakodex zu automatischen Ablehnungen führen und die Einsatzzeiten um Monate verzögern.
Obwohl als „technisches Update“ bezeichnet, unterstreicht die überarbeitete Seite Belgiens Präferenz für eine zentrale biometrische Erfassung und könnte auf ähnliche Konsolidierungen in Westafrika im Laufe dieses Jahres hindeuten.