
Die Wiener Stadtpolizei führte am 15. Juni gemeinsam mit Beamten des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) sowie kommunalen Einsatzteams eine unangekündigte Kontrollaktion rund um die Mariahilfer Straße und den Westbahnhof durch. Die Details wurden am 16. Juni veröffentlicht. Während der dreistündigen Aktion überprüften die Beamten die Identität von 58 Personen, erteilten sieben Verwaltungsstrafen und nahmen sechs Personen aus fremdenrechtlichen Gründen fest. Die Behörden erklärten, dass die Maßnahme Teil einer Sommerkampagne gegen Menschenhandelsnetzwerke und Kleinkriminalität an wichtigen Verkehrsknotenpunkten ist.
Da Österreich an vier Landgrenzen weiterhin interne Schengen-Kontrollen durchführt, argumentiert das Innenministerium, dass eine verstärkte Polizeipräsenz im Inland notwendig sei, um „Sekundärbewegungen“ aus Nachbarstaaten zu verhindern. Die Stadt Wien, die sich an der Aktion beteiligte, verhängte zudem Strafen bei Verstößen gegen lokale Sauberkeits- und Street-Art-Vorschriften.
Für Arbeitgeber hat dies praktische Folgen: Erstens sollten ausländische Mitarbeiter – auch EU-Bürger – beim Aufenthalt an den Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt stets Reisepass oder Personalausweis mitführen, da die Polizei zunehmend das Sicherheits-polizeigesetz nutzt, um eine sofortige Identitätsfeststellung zu verlangen. Zweitens sollten Personalabteilungen die Richtlinien zum Mitführen von Dokumenten für entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende überprüfen, um Verzögerungen oder Bußgelder bei Kontrollen auf dem Weg zu Kundenterminen zu vermeiden.
Rechtsanwälte weisen darauf hin, dass Festnahmen nach dem Fremdenpolizeigesetz häufig mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln zusammenhängen, etwa nach Jobwechseln oder längeren Aufenthalten außerhalb Österreichs. Das BFA kündigte an, die elektronischen Überprüfungen über die im April eingeführte E-Residence-Datenbank zu beschleunigen, sodass Überziehungen schneller erkannt werden können. Unternehmen wird daher geraten, rechtzeitige Verlängerungen der Rot-Weiß-Rot-Karten sicherzustellen und Reiseverläufe zu dokumentieren, um bei Nachfragen gewappnet zu sein.
Obwohl die Kontrollaktion lokal begrenzt war, deuteten die Behörden an, dass in den kommenden Wochen ähnliche Einsätze am Bahnhof Wien-Meidling und am Flughafenbahnhof geplant sind, da die Touristenzahlen steigen. Mobilitätsmanager sollten Reisende entsprechend informieren, insbesondere jene, die mit visumfreien Kurzaufenthalten einreisen und möglicherweise nicht routinemäßig alle erforderlichen Unterlagen mitführen.
Da Österreich an vier Landgrenzen weiterhin interne Schengen-Kontrollen durchführt, argumentiert das Innenministerium, dass eine verstärkte Polizeipräsenz im Inland notwendig sei, um „Sekundärbewegungen“ aus Nachbarstaaten zu verhindern. Die Stadt Wien, die sich an der Aktion beteiligte, verhängte zudem Strafen bei Verstößen gegen lokale Sauberkeits- und Street-Art-Vorschriften.
Für Arbeitgeber hat dies praktische Folgen: Erstens sollten ausländische Mitarbeiter – auch EU-Bürger – beim Aufenthalt an den Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt stets Reisepass oder Personalausweis mitführen, da die Polizei zunehmend das Sicherheits-polizeigesetz nutzt, um eine sofortige Identitätsfeststellung zu verlangen. Zweitens sollten Personalabteilungen die Richtlinien zum Mitführen von Dokumenten für entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende überprüfen, um Verzögerungen oder Bußgelder bei Kontrollen auf dem Weg zu Kundenterminen zu vermeiden.
Rechtsanwälte weisen darauf hin, dass Festnahmen nach dem Fremdenpolizeigesetz häufig mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln zusammenhängen, etwa nach Jobwechseln oder längeren Aufenthalten außerhalb Österreichs. Das BFA kündigte an, die elektronischen Überprüfungen über die im April eingeführte E-Residence-Datenbank zu beschleunigen, sodass Überziehungen schneller erkannt werden können. Unternehmen wird daher geraten, rechtzeitige Verlängerungen der Rot-Weiß-Rot-Karten sicherzustellen und Reiseverläufe zu dokumentieren, um bei Nachfragen gewappnet zu sein.
Obwohl die Kontrollaktion lokal begrenzt war, deuteten die Behörden an, dass in den kommenden Wochen ähnliche Einsätze am Bahnhof Wien-Meidling und am Flughafenbahnhof geplant sind, da die Touristenzahlen steigen. Mobilitätsmanager sollten Reisende entsprechend informieren, insbesondere jene, die mit visumfreien Kurzaufenthalten einreisen und möglicherweise nicht routinemäßig alle erforderlichen Unterlagen mitführen.
Quelle: VIENNA.AT
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