Schweiz hält vorübergehende Grenzkontrollen zu Frankreich aufrecht, während das G7-Sicherheitsfenster sich dem Ende zuneigt
Bern plant Veröffentlichung des Hauptberichts des Freizügigkeitsobservatoriums am 25. Juni
Bern und Rom wollen Steuerabkommen für Grenzgänger überarbeiten – Forderungen nach reibungsloseren Pendlerströmen nehmen zu
Neueste Nachrichten
Bern und Rom nehmen Gespräche über Steuerregeln für Grenzgänger wieder auf
Die Schweiz und Italien werden Ende Juni ein Treffen auf Ministerebene abhalten, um Probleme im Grenzgänger-Steuerabkommen von 2020 zu klären. Die Behebung von Abzugs- und Erstattungsproblemen ist entscheidend für die 70.000 Pendler, die täglich wichtige Schweizer Industrien antreiben, sowie für Arbeitgeber, die um den Erhalt von Fachkräften und die Einhaltung der Lohnvorschriften besorgt sind.
Kanton Waadt schließt Ausländerbüros am 18. Juni früher – rechtzeitig für Visumanträge planen
Das Migrationsamt des Kantons Waadt teilte mit, dass die Schalter für Ausländer am 18. und 25. Juni aufgrund von Mitarbeiterschulungen bereits um 17:00 Uhr, also 30 Minuten früher, schließen. Arbeitgeber und Reisende, die auf persönliche Vorsprachen für Visaverlängerungen oder Bewilligungsverfahren angewiesen sind, sollten ihre Termine entsprechend anpassen oder den Postweg nutzen, um Unterbrechungen zu vermeiden.
Schweiz schließt Luftraum und entsendet 2.000 Soldaten für US-Iran-Gipfel am 19. Juni in Bürgenstock
Am 17. Juni genehmigte der Bundesrat eine 46 Kilometer lange Flugverbotszone sowie den Einsatz von bis zu 2.000 Soldaten zur Sicherung des US-Iran-Gipfels am 19. Juni in Bürgenstock. Die Maßnahmen führen zu Umleitungen im kommerziellen Flugverkehr, einem Stopp für Rundflüge mit Hubschraubern und verschärften Kontrollen auf Straßen und Schienen rund um den Vierwaldstättersee. Dies stellt kurzfristig eine Herausforderung für Geschäftsreisende, Expats und Logistikplaner dar.
Sicherheitsmaßnahmen am Bürgenstock in der Schweiz führen zu Straßensperrungen, Einschränkungen im öffentlichen Verkehr und Luftraumkontrollen vor historischem US-Iran-Abkommen
Der Kanton Nidwalden errichtet vom 17. bis 20. Juni eine mehrschichtige Sicherheitsabsperrung rund um das Resort Bürgenstock, da die Schweiz die Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen den USA und dem Iran ausrichtet. Im Rahmen der Maßnahmen werden alle öffentlichen Verkehrsmittel zum Gelände eingestellt, Wanderwege gesperrt, rollierende Straßensperren eingerichtet und eine 46 Kilometer lange Flugverbotszone verhängt, was erhebliche Beeinträchtigungen für Geschäftsreisende in der Zentralschweiz mit sich bringt.
Genf hebt am 18. Juni die G7-Grenzkontrollen auf – schrittweise Lockerungen beginnen heute
Genf beginnt heute, am 17. Juni, mit der Aufhebung der außergewöhnlichen Grenzkontrollen, die für den Évian-G7-Gipfel eingeführt wurden. Die vollständige Öffnung ist für 6:00 Uhr am 18. Juni geplant. Damit endet eine zehntägige Phase von Verkehrsstaus, die Zehntausende Grenzgänger, Frachtunternehmen und Flugreisende am Flughafen Genf betroffen hat. Ab Donnerstagmorgen können Unternehmen den normalen Transport von Personal und Waren wieder aufnehmen.
Der Bundesrat genehmigt den Einsatz von bis zu 2.000 Soldaten und eine vorübergehende Flugverbotszone für den Bürgenstock-Gipfel
Bern hat eine „Unterstützungsmission“ genehmigt, die bis zu 2.000 Soldaten, Logistikeinheiten und Luftabwehrkräfte mobilisiert, um das US-Iran-Treffen am 19. Juni in Bürgenstock zu schützen. Das Mandat sieht zudem eine 46 Kilometer lange Sperrzone im Schweizer Luftraum vom 18. bis 20. Juni vor, was für Geschäftsreisende und Luftfahrtunternehmen zusätzliche Auflagen und Reiseeinschränkungen bedeutet.
295-Flugchaos in Frankfurt und Mailand wirkt sich auf Schweizer Reisepläne aus
Massive Betriebsstörungen am 17. Juni in Frankfurt und Mailand führten zu Verzögerungen oder Ausfällen von fast 300 Flügen, wodurch Passagiere in ganz Europa gestrandet waren und sich die Auswirkungen bis in die Schweizer Flugpläne ausweiteten. Flüge ab Zürich und Genf waren von nachfolgenden Slot-Einschränkungen betroffen, was Unternehmen zwang, ihre Mitarbeiter umzuleiten und Mobilitätsteams daran erinnerte, ihre Sommerreisepläne widerstandsfähiger zu gestalten.