
Obwohl der G7-Gipfel 2026 in Évian-les-Bains am 17. Juni endete, blieb der spezielle Betriebsplan am Flughafen Genf bis 03:00 Uhr am 18. Juni in Kraft, und die Schweizer Grenzkontrollen zu Frankreich dauerten bis zum 19. Juni an. Der Reiseführer des Flughafens GVA warnt, dass VIP-Abflüge und Luftraumsperrungen zu sporadischen Verspätungen bei Frühflügen nach Mailand, Rom und Neapel führten. Italienische Geschäftsreisende, die für gipfelbezogene Treffen nach Frankreich einreisten, mussten trotz Schengen-Regeln ihre Pässe vorzeigen, und nur sieben der 35 Grenzübergänge rund um Genf waren geöffnet. Die Grenzübergänge Ferney-Voltaire und Bardonnex – wichtige Routen für italienische Lkw mit Konferenzmaterial – verzeichneten stundenlange Rückstaus. Während sich die kommerziellen Flugpläne bis zum Mittag des 18. Juni normalisierten, hielten die Fluggesellschaften aus Vorsicht Mindestumsteigezeiten von 90 Minuten ein. Mobilitätsmanager sollten beachten, dass die Schweizer Behörden sich das Recht vorbehalten, bei künftigen hochrangigen Veranstaltungen mit 24 Stunden Vorankündigung Kontrollen wieder einzuführen; eine Ausweichroute über Zürich oder Lyon wird für enge Zeitpläne empfohlen. Für die Zukunft hat das französische Innenministerium angekündigt, dass einige temporäre Einrichtungen, wie mobile Passkontrollstellen, am Flughafen Genf eingelagert bleiben, um bei der Olympischen Fackelstaffel 2027 schnell eingesetzt werden zu können, was den Sommerreiseverkehr zwischen Italien und Frankreich beeinflussen könnte.
Quelle: GVA Airport Guide