
Die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) veranstaltete am 20. Juni ein Live-Webinar, um angehende Studierende aus Nicht-EU-Ländern durch das aktualisierte Aufenthaltsbewilligungsverfahren in Österreich zu führen. Die Zulassungsmitarbeiter erklärten Bewerbern von Indien bis Brasilien das neue digitale Terminvergabesystem, die verpflichtenden OeAD-Unterkunftsbestätigungen sowie die Mindestanforderungen an die Krankenversicherung. Seit den im April in Kraft getretenen Reformen müssen Studierende ihre biometrischen Daten bei österreichischen Botschaften einreichen, erhalten die Aufenthaltskarte jedoch erst nach der Einreise. Im Webinar wurde klargestellt, dass die Teilzeitbeschäftigung weiterhin auf 20 Stunden pro Woche begrenzt ist, Praktika über drei Monate jedoch eine Arbeitsmarktprüfung erfordern – eine Information, die viele Agenturen online falsch kommuniziert hatten. Die FH OÖ riet den Studierenden, ihre Anträge mindestens 12 Wochen vor Studienbeginn einzureichen; die Bearbeitungszeiten liegen durchschnittlich bei 8–10 Wochen, steigen jedoch im August deutlich an. Mobilitätsbeauftragte multinationaler Unternehmen, die FH OÖ-Praktikanten rekrutieren, begrüßten die Klarstellungen, da klarere Zeitpläne die Abstimmung mit akademischen Kalendern erleichtern. Aufzeichnungen und Präsentationen bleiben 90 Tage online und bieten eine kostenlose Ressource für HR-Teams, die Stipendienprogramme planen. Weitere Sessions in Chinesisch und Spanisch sind für den 15. Juli geplant.
Quelle: FH Upper Austria
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