
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) meldete, dass während des dreitägigen Drachenbootfestes (19.–21. Juni) insgesamt 6,667 Millionen Ein- und Ausreisen über die Grenzkontrollstellen des Landes abgewickelt wurden. Der tägliche Durchschnitt von 2,22 Millionen entspricht einem Anstieg von 12,9 Prozent im Jahresvergleich und ist der höchste Verkehrsaufkommen seit der vollständigen Aufhebung aller COVID-bedingten Einreisebeschränkungen Ende 2024.
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine deutliche Veränderung der Reisemuster. Die Nachfrage nach Freizeitreisen aus Europa, Südostasien und zuletzt auch aus Kanada und Großbritannien – zwei Länder, die im Februar 2026 in Chinas einseitige Visabefreiungsliste aufgenommen wurden – ist stark zurückgekehrt. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass ausländische Besucher nun knapp 9 Prozent des gesamten Festivalverkehrs ausmachen, verglichen mit kaum 3 Prozent im Vorjahr.
Die Flughäfen in Peking, Shanghai und Guangzhou haben bis zu 95 Prozent der internationalen Flugfrequenzen vor der Pandemie wieder aufgenommen, während regionale Flughäfen wie Guilin und Xi’an zusätzliche Charterflüge für Nischenmärkte im Abenteuer- und Kulturtourismus anboten. Auf der Ausreiseseite zog es Festlandreisende vor allem zu nahegelegenen Kurzstreckenzielen, da ein schwächerer Renminbi und visafreier Zugang Last-Minute-Buchungen nach Hongkong, Macau, Thailand und Malaysia förderten.
Daten von Online-Reisebüros zeigen, dass Firmen-Roadshows und Incentive-Gruppen – die fast vier Jahre lang ausgesetzt waren – wieder stark nachgefragt werden, mit einem Anstieg der Anfragen für Mehr-Städte-Reisen und zweisprachige Reiseleiter um 48 Prozent gegenüber 2025. Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Anstieg die Notwendigkeit, die Personalplanung für die Hochsaison an chinesischen Grenzstellen neu zu bewerten.
Die NIA gab an, dynamische Spurwechsel-Algorithmen eingesetzt und 112 automatisierte „Fast-Pass“-E-Gates für Inhaber ausländischer Pässe wieder geöffnet zu haben – eine Technologie, die die durchschnittliche Abfertigungszeit auf 17 Sekunden verkürzt. Unternehmen, die im Juni und Juli Projektteams nach China entsenden, sollten mit Restschlangen an Nebenflughäfen rechnen und unterstützende Dokumente (Einladungsschreiben, Unterkunftsnachweise) sowohl digital als auch in Papierform bereithalten.
Mit Blick auf die Zukunft deutete die NIA an, dass die Drachenbootfest-Volumina ein Frühindikator für den Sommer-Höhepunkt sind. Sollte das aktuelle Wachstum anhalten, könnte China 2026 mehr als 300 Millionen grenzüberschreitende Bewegungen verzeichnen und damit nahe an den Rekordwert von 330 Millionen aus dem Jahr 2019 heranrücken – eine Entwicklung, die die Kapazitätsplanung der Fluggesellschaften, Hotelpreise und Budgets für Auslandseinsätze in den nächsten sechs Monaten maßgeblich beeinflussen wird.
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich eine deutliche Veränderung der Reisemuster. Die Nachfrage nach Freizeitreisen aus Europa, Südostasien und zuletzt auch aus Kanada und Großbritannien – zwei Länder, die im Februar 2026 in Chinas einseitige Visabefreiungsliste aufgenommen wurden – ist stark zurückgekehrt. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass ausländische Besucher nun knapp 9 Prozent des gesamten Festivalverkehrs ausmachen, verglichen mit kaum 3 Prozent im Vorjahr.
Die Flughäfen in Peking, Shanghai und Guangzhou haben bis zu 95 Prozent der internationalen Flugfrequenzen vor der Pandemie wieder aufgenommen, während regionale Flughäfen wie Guilin und Xi’an zusätzliche Charterflüge für Nischenmärkte im Abenteuer- und Kulturtourismus anboten. Auf der Ausreiseseite zog es Festlandreisende vor allem zu nahegelegenen Kurzstreckenzielen, da ein schwächerer Renminbi und visafreier Zugang Last-Minute-Buchungen nach Hongkong, Macau, Thailand und Malaysia förderten.
Daten von Online-Reisebüros zeigen, dass Firmen-Roadshows und Incentive-Gruppen – die fast vier Jahre lang ausgesetzt waren – wieder stark nachgefragt werden, mit einem Anstieg der Anfragen für Mehr-Städte-Reisen und zweisprachige Reiseleiter um 48 Prozent gegenüber 2025. Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Anstieg die Notwendigkeit, die Personalplanung für die Hochsaison an chinesischen Grenzstellen neu zu bewerten.
Die NIA gab an, dynamische Spurwechsel-Algorithmen eingesetzt und 112 automatisierte „Fast-Pass“-E-Gates für Inhaber ausländischer Pässe wieder geöffnet zu haben – eine Technologie, die die durchschnittliche Abfertigungszeit auf 17 Sekunden verkürzt. Unternehmen, die im Juni und Juli Projektteams nach China entsenden, sollten mit Restschlangen an Nebenflughäfen rechnen und unterstützende Dokumente (Einladungsschreiben, Unterkunftsnachweise) sowohl digital als auch in Papierform bereithalten.
Mit Blick auf die Zukunft deutete die NIA an, dass die Drachenbootfest-Volumina ein Frühindikator für den Sommer-Höhepunkt sind. Sollte das aktuelle Wachstum anhalten, könnte China 2026 mehr als 300 Millionen grenzüberschreitende Bewegungen verzeichnen und damit nahe an den Rekordwert von 330 Millionen aus dem Jahr 2019 heranrücken – eine Entwicklung, die die Kapazitätsplanung der Fluggesellschaften, Hotelpreise und Budgets für Auslandseinsätze in den nächsten sechs Monaten maßgeblich beeinflussen wird.
Quelle: Eastmoney / Xinhua
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