
Die Transportation Security Administration (TSA) kündigte am 24. Juni eine weltweit erstmalige Integration an, die es TSA PreCheck-Mitgliedern ermöglicht, direkt über Google Wallet die „Touchless ID“ zu aktivieren. Berechtigte Android-Nutzer, die einen digitalen US-Pass im Wallet gespeichert haben, erhalten beim Check-in eine Aufforderung, ihre verschlüsselte digitale ID und Bordkarte mit der TSA zu teilen. Nach der Anmeldung können Reisende an 65 Flughäfen spezielle Kontrollspuren nutzen, in denen eine Kamera die Gesichtserkennung anhand von Regierungsbildern durchführt – ein physischer Ausweis oder eine Papierbordkarte sind nicht mehr nötig.
Das Programm baut auf Pilotprojekten auf, die TSA seit 2024 mit Delta, American und United durchführt, beseitigt jedoch die umständliche Anmeldung bei jeder einzelnen Fluggesellschaft. Laut TSA wird die Partnerschaft mit Google die Technologie vor dem Ansturm zum 4. Juli auf über 100 PreCheck-teilnehmende Airlines ausweiten. Eine Unterstützung für Apple Wallet wird derzeit verhandelt, ist aber noch nicht abgeschlossen.
Für Vielfachgeschäftsreisende bedeutet die Neuerung schnellere Abläufe und weniger physischen Kontakt – ein attraktives Angebot angesichts der prognostizierten Rekordpassagierzahlen im Sommer. Unternehmensreisemanager sollten jedoch die Datenschutzrichtlinien aktualisieren und Mitarbeiter über den Einwilligungsprozess informieren, da biometrische Daten mit dem Heimatschutzministerium (DHS) geteilt werden.
Reisende müssen weiterhin einen physischen Reisepass für internationale Abflüge mitführen; die Touchless ID funktioniert ausschließlich an den Sicherheitskontrollen. Flughafenbetreiber erwarten eine bessere Verteilung der Passagiere, da die Gesichtserkennungskioske bis zu 200 Personen pro Stunde abfertigen können, verglichen mit etwa 120 in herkömmlichen PreCheck-Schlangen.
Datenschützer fordern jedoch, dass die TSA unabhängige Prüfberichte veröffentlicht und an jedem teilnehmenden Flughafen eine Opt-out-Spur einrichtet, ähnlich wie bei den Global Entry-Kiosken des Zoll- und Grenzschutzes (CBP). Für Akteure im Mobilitätssektor signalisiert die Ankündigung die zunehmende Verschmelzung von digitaler Identität, Biometrie und nahtlosem Reisen. Unternehmen sollten Android-nutzende Vielreisende ermutigen, die Funktion zu testen, Feedback zur Verkürzung der Wartezeiten einzuholen und die Erkenntnisse in künftige Reiserichtlinien einzubeziehen.
Die Maßnahme deutet zudem auf eine breitere Akzeptanz digitaler Ausweise in staatlichen Diensten hin, was in den kommenden Jahren die Visaerteilung und I-9-Verifizierungsprozesse grundlegend verändern könnte.
Das Programm baut auf Pilotprojekten auf, die TSA seit 2024 mit Delta, American und United durchführt, beseitigt jedoch die umständliche Anmeldung bei jeder einzelnen Fluggesellschaft. Laut TSA wird die Partnerschaft mit Google die Technologie vor dem Ansturm zum 4. Juli auf über 100 PreCheck-teilnehmende Airlines ausweiten. Eine Unterstützung für Apple Wallet wird derzeit verhandelt, ist aber noch nicht abgeschlossen.
Für Vielfachgeschäftsreisende bedeutet die Neuerung schnellere Abläufe und weniger physischen Kontakt – ein attraktives Angebot angesichts der prognostizierten Rekordpassagierzahlen im Sommer. Unternehmensreisemanager sollten jedoch die Datenschutzrichtlinien aktualisieren und Mitarbeiter über den Einwilligungsprozess informieren, da biometrische Daten mit dem Heimatschutzministerium (DHS) geteilt werden.
Reisende müssen weiterhin einen physischen Reisepass für internationale Abflüge mitführen; die Touchless ID funktioniert ausschließlich an den Sicherheitskontrollen. Flughafenbetreiber erwarten eine bessere Verteilung der Passagiere, da die Gesichtserkennungskioske bis zu 200 Personen pro Stunde abfertigen können, verglichen mit etwa 120 in herkömmlichen PreCheck-Schlangen.
Datenschützer fordern jedoch, dass die TSA unabhängige Prüfberichte veröffentlicht und an jedem teilnehmenden Flughafen eine Opt-out-Spur einrichtet, ähnlich wie bei den Global Entry-Kiosken des Zoll- und Grenzschutzes (CBP). Für Akteure im Mobilitätssektor signalisiert die Ankündigung die zunehmende Verschmelzung von digitaler Identität, Biometrie und nahtlosem Reisen. Unternehmen sollten Android-nutzende Vielreisende ermutigen, die Funktion zu testen, Feedback zur Verkürzung der Wartezeiten einzuholen und die Erkenntnisse in künftige Reiserichtlinien einzubeziehen.
Die Maßnahme deutet zudem auf eine breitere Akzeptanz digitaler Ausweise in staatlichen Diensten hin, was in den kommenden Jahren die Visaerteilung und I-9-Verifizierungsprozesse grundlegend verändern könnte.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
Der Oberste Gerichtshof genehmigt die Grenz-"Zurückweisungs"-Politik, die es Beamten erlaubt, Asylsuchende bereits vor Betreten des US-Bodens abzuweisen
Das US-Außenministerium hebt die Reisehinweise für El Salvador auf Stufe 1 an, behält jedoch das Nachtfahrverbot für US-Mitarbeiter bei