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Innenministerium erklärt Notfallbeschaffung zur Bewältigung der Migrantenankünfte auf den Kanarischen Inseln

Juni 30, 2026
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Innenministerium erklärt Notfallbeschaffung zur Bewältigung der Migrantenankünfte auf den Kanarischen Inseln
Das spanische Innenministerium hat eine Notfallerklärung erlassen, die sofortige Aufträge für Arbeiten, Lieferungen und Dienstleistungen zur Bewältigung der „anhaltenden Ankunft von Migranten“ an den Küsten von Fuerteventura und El Hierro genehmigt. Die Bekanntmachung, veröffentlicht in der Ausgabe vom 29. Juni im Amtsblatt (BOE-B-2026-22111), erlaubt der Unterdirektion für Infrastrukturplanung, die üblichen Ausschreibungsverfahren zu umgehen, um die Aufnahmefähigkeit und die kritische Logistik zu erweitern. Obwohl genaue Budgetzahlen aus Sicherheitsgründen geschwärzt sind, berichten Beamte, dass die Schnellverfahren modulare Unterkünfte, medizinische Screening-Einheiten und verstärkte Grenzüberwachungstechnologie finanzieren werden. Die Ankünfte auf den Kanarischen Inseln sind im Jahresvergleich um 27 % gestiegen, hauptsächlich aufgrund von Abfahrten aus Senegal und Mauretanien, was die Einrichtungen der Guardia Civil und des Roten Kreuzes stark belastet. Der Notstand unterstreicht, dass Spaniens atlantische Migrationsroute weiterhin die tödlichste der EU ist: Laut Frontex sind bisher über 7.000 Menschen im Jahr 2026 auf dem Archipel angekommen. Sicherheitsteams für Geschäftsreisen mit Personal auf den Inseln sollten mit vorübergehenden Straßensperrungen in Hafennähe und möglichen Unterkunftsengpässen rechnen, da Behörden Hotelkapazitäten für humanitäre Zwecke beschlagnahmen. Aus Compliance-Sicht sollten Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Kanaren entsenden oder dort durchführen, sicherstellen, dass alle vor Ort tätigen Auftragnehmer über die erforderliche Arbeitserlaubnis verfügen, da die Polizei die Dokumentenkontrollen an den Migrantenaufnahmezentren verstärkt. Logistikanbieter müssen zudem mit verstärkten Zollkontrollen bei Fähren und Luftfracht rechnen, da das Innenministerium Ressourcen umverteilt.
Quelle: Boletín Oficial del Estado (BOE)

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