
Präsident Trump hat den nationalen Notstand in Bezug auf Nordkorea zum 19. Mal in Folge verlängert. Am 22. Juni unterzeichnete er eine entsprechende Mitteilung, die am 29. Juni im Bundesregister veröffentlicht wurde. Die Verlängerung hält ein Netz von Exekutivverordnungen aufrecht, die die US-Sanktionen, Exportkontrollvorschriften sowie Beschränkungen bei Finanztransaktionen und Reisen in die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) stützen. Für globale Mobilitätsplaner bedeutet die Verlängerung weitgehend den Status quo, ist aber dennoch von großer Bedeutung. Die Notstandserklärung ermöglicht es den Ministerien für Finanzen und Handel, weiterhin Vermögenswerte mit Bezug zur DVRK in den USA zu blockieren und Exportlizenzen für kontrollierte Güter und Technologien zu verweigern. Zudem bleiben Beschränkungen für die Nutzung von US-Pässen für Reisen nach Nordkorea bestehen, die nur unter eng definierten humanitären Ausnahmen erlaubt sind. Unternehmen mit Aktivitäten in Ostasien sollten sicherstellen, dass ihre Entsendungsrichtlinien Mitarbeitern untersagen, ohne vorherige rechtliche Prüfung Geschäfte mit Bezug zur DVRK abzuwickeln. Die Verlängerung bedeutet auch, dass globale HR-Systeme weiterhin Lieferanten und Umzugspartner gegen die Liste der speziell bezeichneten Personen (SDN) prüfen müssen, um Strafen zu vermeiden. Analysten sehen in diesem Schritt ein Signal für politische Kontinuität, trotz erneuter diplomatischer Annäherungen aus Seoul und Tokio. Verantwortliche für Mobilität sollten davon ausgehen, dass Nordkorea-bezogene Kontrollen und die dazugehörigen Compliance-Schulungen mindestens ein weiteres Jahr fester Bestandteil ihres Risikomanagements bleiben.
Quelle: NK News
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