
In ihrem neuen Bericht „Wachstumspotenziale im Tourismus- und Gastgewerbesektor freisetzen“ stellt das staatliche Think-Tank NITI Aayog fest, dass Indiens derzeitiges Flickwerk aus über 30 e-Visum-Unterkategorien und dem Einreise-e-Visum für Touristen das Ziel, die Zahl der Ankünfte von Ausländern zu verdreifachen, behindert. Die Studie empfiehlt ein 90-tägiges Mehrfacheinreise-Visum bei Ankunft (Visa-on-Arrival, VoA) für Reisende aus sorgfältig ausgewählten, risikoarmen Märkten – ähnlich den seit langem bewährten Modellen in Thailand und Indonesien – sowie die Zusammenführung der gesamten e-Visum-Architektur in fünf Hauptzwecke: Tourismus, Geschäftsreisen, kurzfristige medizinische Behandlungen, Studium und Begleitvisa.
Nach dem Vorschlag würden berechtigte Reisende ihr Visum elektronisch vor der Reise oder bei Ankunft an großen Flughäfen und Seehäfen erhalten. Wiederkehrende Besucher könnten ihr VoA automatisch verlängern lassen, und Vielreisende würden über spezielle Schalter, die mit der biometrischen DigiYatra-Plattform verbunden sind, bevorzugt abgefertigt. Aayog fordert zudem das Finanzministerium auf, ein Tourist Refund Scheme zu prüfen, das eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer (GST) an Ausreisepunkten ermöglicht – ein Anreiz, der in Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten für höhere Ausgaben von Besuchern sorgt.
Für die Hotelbranche schlägt der Bericht vor, die Genehmigungszeiten von derzeit 36-48 Monaten auf 18 Monate zu verkürzen, indem Projektgenehmigungen des Tourismusministeriums entfallen, eine einheitliche Alkohollizenz für alle Betriebe innerhalb eines Hotels eingeführt und alle lokalen Genehmigungen digital über ein Single-Window-System abgewickelt werden. Das Think-Tank argumentiert, dass Indiens Bestand an Markenhotelzimmern – mit kaum 8 % der Gesamtkapazität – das Regierungsziel von 100 Millionen ausländischen Touristen ohne aggressive Neubauten nicht erreichen kann.
Sollten die Empfehlungen umgesetzt werden, wäre dies die erste grundlegende Reform der indischen Visapolitik seit Einführung der e-Visas im Jahr 2014. Branchenverbände wie FHRAI und FICCI haben den Plan bereits begrüßt und betonen, dass ein Mehrfacheinreise-VoA das Geschäft mit Kongressen, Kreuzfahrttourismus sowie Meetings und Incentives revolutionieren würde.
Obwohl die Umsetzung eine enge Abstimmung zwischen Ministerien und zusätzliche Sicherheitsprüfungen erfordert, deuten interne Quellen an, dass ein Pilotprojekt für Japan, Südkorea, Australien und die EU-Schengen-Staaten noch vor der Wintersaison 2027/28 starten könnte. Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Indien positioniert sich als leichter zugänglicher Markt für wiederkehrende Geschäftsreisen mit weniger Bürokratie und schnelleren Bearbeitungszeiten. Multinationale Unternehmen, die regionale Konferenzen oder Rotationsprogramme planen, könnten bald feststellen, dass Indien bei Einreiseformalitäten und Hotelentwicklung direkt mit südostasiatischen Drehkreuzen konkurriert.
Nach dem Vorschlag würden berechtigte Reisende ihr Visum elektronisch vor der Reise oder bei Ankunft an großen Flughäfen und Seehäfen erhalten. Wiederkehrende Besucher könnten ihr VoA automatisch verlängern lassen, und Vielreisende würden über spezielle Schalter, die mit der biometrischen DigiYatra-Plattform verbunden sind, bevorzugt abgefertigt. Aayog fordert zudem das Finanzministerium auf, ein Tourist Refund Scheme zu prüfen, das eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer (GST) an Ausreisepunkten ermöglicht – ein Anreiz, der in Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten für höhere Ausgaben von Besuchern sorgt.
Für die Hotelbranche schlägt der Bericht vor, die Genehmigungszeiten von derzeit 36-48 Monaten auf 18 Monate zu verkürzen, indem Projektgenehmigungen des Tourismusministeriums entfallen, eine einheitliche Alkohollizenz für alle Betriebe innerhalb eines Hotels eingeführt und alle lokalen Genehmigungen digital über ein Single-Window-System abgewickelt werden. Das Think-Tank argumentiert, dass Indiens Bestand an Markenhotelzimmern – mit kaum 8 % der Gesamtkapazität – das Regierungsziel von 100 Millionen ausländischen Touristen ohne aggressive Neubauten nicht erreichen kann.
Sollten die Empfehlungen umgesetzt werden, wäre dies die erste grundlegende Reform der indischen Visapolitik seit Einführung der e-Visas im Jahr 2014. Branchenverbände wie FHRAI und FICCI haben den Plan bereits begrüßt und betonen, dass ein Mehrfacheinreise-VoA das Geschäft mit Kongressen, Kreuzfahrttourismus sowie Meetings und Incentives revolutionieren würde.
Obwohl die Umsetzung eine enge Abstimmung zwischen Ministerien und zusätzliche Sicherheitsprüfungen erfordert, deuten interne Quellen an, dass ein Pilotprojekt für Japan, Südkorea, Australien und die EU-Schengen-Staaten noch vor der Wintersaison 2027/28 starten könnte. Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Indien positioniert sich als leichter zugänglicher Markt für wiederkehrende Geschäftsreisen mit weniger Bürokratie und schnelleren Bearbeitungszeiten. Multinationale Unternehmen, die regionale Konferenzen oder Rotationsprogramme planen, könnten bald feststellen, dass Indien bei Einreiseformalitäten und Hotelentwicklung direkt mit südostasiatischen Drehkreuzen konkurriert.
Quelle: India Today
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