
Das Innenministerium hat stillschweigend die Goldfields Designated Area Migration Agreement (DAMA) bis zum 31. Dezember 2026 verlängert und damit die geplante Zusammenführung mit dem neuen landesweiten Western Australia DAMA um sechs Monate verschoben. Das regionale Arbeitsabkommen hätte ursprünglich am 30. Juni 2026 auslaufen sollen. Für Bergbau-, Rohstoff- und Dienstleistungsunternehmen in Kalgoorlie-Boulder bedeutet die Verlängerung, dass sie weiterhin ausländische Arbeitskräfte unter den bestehenden Zugangsregelungen – mit rund 500 Plätzen pro Jahr – sponsern können, ohne sofort neue Verhandlungen mit der Landesregierung führen zu müssen. Interstaff, die in Perth ansässige Migrationsagentur, die die Nachricht veröffentlichte, erklärt, dass viele Berufe bereits in beiden DAMA-Rahmenwerken überlappen, einige Zugeständnisse (insbesondere in Bezug auf Englischkenntnisse und Altersgrenzen) jedoch noch finalisiert werden. Die Verlängerung verringert somit das Risiko von Personalengpässen, während neue Richtlinien erarbeitet werden. Arbeitgeber mit bestehenden Arbeitsvereinbarungen sind von Änderungen nicht betroffen, doch für neue Anträge ab dem 1. Januar 2027 ist die Genehmigung durch die Migrationsbehörde von Western Australia statt durch die Stadt Kalgoorlie-Boulder erforderlich. Unternehmen sollten jetzt Übergangspläne erstellen und interne Richtlinien aktualisieren, um Compliance-Probleme in letzter Minute zu vermeiden.
Quelle: Mondaq / Interstaff Immigration