
Das Département Gard hat für Sonntag, den 5. Juli, zwei Waldgebiete unter eine seltene „Rouge Incendie Très Sévère“-Warnstufe (sehr hohes Brandrisiko) gestellt. Damit sind alle öffentlichen Zugänge und motorisierten Verkehr, auch auf den Kreisstraßen D 148 und D 161, verboten. Offizielle Hinweise auf der Website der Präfektur warnen vor Bußgeldern von bis zu 750 Euro bei Verstößen. Gewerbliche Shuttleunternehmen, die beliebte Kanustandorte entlang der Cèze bedienen, haben ihre Abfahrten gestrichen, und Reiseveranstalter leiten Wandergruppen in weniger gefährdete Gebiete in der Lozère um. Die Logistikbranche ist weniger betroffen, doch Transportunternehmen, die Gebirgspässe nutzen, sollten prüfen, ob Begleitungen oder Umleitungen erforderlich sind. Die Behörden setzen Drohnen zur frühzeitigen Raucherkennung ein und haben Gendarmen für schnelle Evakuierungen positioniert. Die Einschränkungen sind vorerst temporär und werden alle 24 Stunden überprüft. Unternehmen, die Teambuilding-Events oder Incentive-Reisen im Gard planen, sollten alternative Veranstaltungsorte und Transportmöglichkeiten bereithalten. Dieses Vorgehen spiegelt einen allgemeinen Trend zu proaktiven Sperrungen wider, um die Kosten für die Brandbekämpfung zu minimieren. Mobilitätsplaner sollten die brandgefährdeten Gebiete in ihre Routenplanungssoftware integrieren und Reisende über die rechtlichen Konsequenzen bei Betreten gesperrter Zonen informieren.
Quelle: Préfecture du Gard
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