
Reisende, die am Sonntag, den 5. Juli, an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle, Orly und Lyon-Saint-Exupéry ankamen, mussten sich laut der Technik-Nachrichtenseite Journal du Geek auf Wartezeiten von bis zu fünf Stunden einstellen. Grund dafür sind Probleme der Grenzbeamten mit dem neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union. Das seit April voll funktionsfähige System wurde erstmals durch das hohe Sommeraufkommen auf die Probe gestellt. EES verlangt von Nicht-EU-Besuchern und Briten die Abgabe von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern sowie die digitale Unterzeichnung einer Erklärung zu Überziehungsstrafen. Gewerkschaften der Grenzpolizei berichten, dass die von verschiedenen Anbietern bereitgestellten Terminals immer wieder ausfallen, was die Beamten zwingt, Daten manuell einzugeben – ein Vorgang, der dreimal so lange dauert wie ein einfacher Passstempel.
Die Fluggesellschaften schlagen Alarm: Air France meldete allein am Sonntagmorgen 17 verpasste Anschlussflüge am CDG-Drehkreuz, während easyJet vor Verzögerungen im gesamten europäischen Netzwerk warnte. Das Bodenabfertigungsunternehmen Alyzia berichtet von einer Verdopplung der Überstundenkosten seit Juni. Die Branchenverbände ACI Europe und Airlines for Europe (A4E) erneuern ihre Forderung an die Europäische Kommission, die biometrische Erfassung vorübergehend auszusetzen, wenn die Wartezeiten 60 Minuten überschreiten.
Für Unternehmen bedeuten die Verzögerungen eine Bedrohung für eng getaktete Reisepläne, die Paris als Kurzstrecken-Drehkreuz nutzen. Mobilitätsteams wird empfohlen, mindestens zwei Stunden Pufferzeit bei Ankünften einzuplanen und die Daten von Vielfliegern möglichst vorab in den biometrischen Apps der Fluggesellschaften zu registrieren. Veranstalter in Frankreich sollten Teilnehmer auf mögliche Ankunftsverzögerungen vorbereiten und flexible Abfahrtszeiten bei Charterbussen in Betracht ziehen.
Das Innenministerium hat angekündigt, in der kommenden Woche 300 zusätzliche Grenzpolizisten an CDG und Orly einzusetzen und vor dem Ferienhoch im Juli 120 weitere Terminals zu installieren. Dennoch räumen die Behörden ein, dass der Personalmangel weiterhin ein Engpass bleibt und die Eingewöhnung der Passagiere „mehrere Wochen“ dauern wird.
Die Fluggesellschaften schlagen Alarm: Air France meldete allein am Sonntagmorgen 17 verpasste Anschlussflüge am CDG-Drehkreuz, während easyJet vor Verzögerungen im gesamten europäischen Netzwerk warnte. Das Bodenabfertigungsunternehmen Alyzia berichtet von einer Verdopplung der Überstundenkosten seit Juni. Die Branchenverbände ACI Europe und Airlines for Europe (A4E) erneuern ihre Forderung an die Europäische Kommission, die biometrische Erfassung vorübergehend auszusetzen, wenn die Wartezeiten 60 Minuten überschreiten.
Für Unternehmen bedeuten die Verzögerungen eine Bedrohung für eng getaktete Reisepläne, die Paris als Kurzstrecken-Drehkreuz nutzen. Mobilitätsteams wird empfohlen, mindestens zwei Stunden Pufferzeit bei Ankünften einzuplanen und die Daten von Vielfliegern möglichst vorab in den biometrischen Apps der Fluggesellschaften zu registrieren. Veranstalter in Frankreich sollten Teilnehmer auf mögliche Ankunftsverzögerungen vorbereiten und flexible Abfahrtszeiten bei Charterbussen in Betracht ziehen.
Das Innenministerium hat angekündigt, in der kommenden Woche 300 zusätzliche Grenzpolizisten an CDG und Orly einzusetzen und vor dem Ferienhoch im Juli 120 weitere Terminals zu installieren. Dennoch räumen die Behörden ein, dass der Personalmangel weiterhin ein Engpass bleibt und die Eingewöhnung der Passagiere „mehrere Wochen“ dauern wird.
Quelle: Journal du Geek
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
Eurostar warnt vor Verspätungen und Ausfällen – Paris Gare du Nord unter Druck
Präfektur Gard gibt ROTEN Waldbrandalarm heraus und beschränkt den Zugang zu Hochrisikogebieten