
Das neueste Update des Henley Passport Index, veröffentlicht am 7. Juli 2026, bestätigt, dass die Schweiz ihren Bürgern weiterhin eines der weltweit umfangreichsten visafreien Reiseangebote bietet. Der Schweizer Pass teilt sich den fünften Platz mit Österreich, Griechenland, Malta und Portugal und ermöglicht Inhabern visafreien oder Visa-bei-Ankunft-Zugang zu 185 Reisezielen weltweit – mehr als jedes andere G7-Land außer Japan.
Der Index, der in Zusammenarbeit mit der International Air Transport Association (IATA) erstellt wird, misst, wie viele Länder ein Passinhaber ohne vorherige Visabeschaffung bereisen kann. Seit 2024, als die Schweiz noch auf Rang acht lag, ist sie dank neuer bilateraler Visafreiheitsabkommen mit Thailand, Usbekistan und mehreren karibischen Staaten kontinuierlich aufgestiegen. Im Vergleich dazu belegt die USA mit 180 Zielen weiterhin den zehnten Platz, was die relative Stärke des Schweizer Reisedokuments unterstreicht.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz bedeutet das Ranking eine reibungslosere Projektabwicklung und geringere Einwanderungskosten beim Einsatz von Schweizer Mitarbeitern im Ausland. „In allen Ländern, in denen wir tätig sind – außer China – erhalten unsere Schweizer Mitarbeiter jetzt Visa bei der Ankunft“, erklärt Sandra Müller, Global Mobility Managerin bei einem Ingenieurbüro in Zürich. „Das verschafft uns einen strategischen Vorteil bei der Vergabe von Projekten mit kurzer Umsetzungszeit.“
Die Stärke des Passes kommt auch ausländischen Mitarbeitern zugute, die nach der üblichen zehnjährigen Aufenthaltsdauer die Schweizer Staatsbürgerschaft erwerben. Berater für vermögende Privatkunden verzeichnen einen Anstieg wohlhabender Personen, die den Weg zur Schweizer Staatsbürgerschaft wegen der damit verbundenen Reisefreiheit und politischen Stabilität suchen.
Henley-Analysten warnen jedoch, dass die Stärke eines Passes durch geopolitische Entwicklungen schwanken kann. Sie verweisen auf das kommende Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU sowie eine vorgeschlagene Visagebühr für einkommensstarke Länder als mögliche Einflussfaktoren auf künftige Rankings. Mobilitätsteams in Unternehmen wird empfohlen, die Verhandlungen über gegenseitige Visafreiheitsabkommen – insbesondere mit den Golfstaaten und aufstrebenden afrikanischen Märkten – genau zu verfolgen, da die Schweiz neue Zugangsrechte aushandelt.
Der Index, der in Zusammenarbeit mit der International Air Transport Association (IATA) erstellt wird, misst, wie viele Länder ein Passinhaber ohne vorherige Visabeschaffung bereisen kann. Seit 2024, als die Schweiz noch auf Rang acht lag, ist sie dank neuer bilateraler Visafreiheitsabkommen mit Thailand, Usbekistan und mehreren karibischen Staaten kontinuierlich aufgestiegen. Im Vergleich dazu belegt die USA mit 180 Zielen weiterhin den zehnten Platz, was die relative Stärke des Schweizer Reisedokuments unterstreicht.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz bedeutet das Ranking eine reibungslosere Projektabwicklung und geringere Einwanderungskosten beim Einsatz von Schweizer Mitarbeitern im Ausland. „In allen Ländern, in denen wir tätig sind – außer China – erhalten unsere Schweizer Mitarbeiter jetzt Visa bei der Ankunft“, erklärt Sandra Müller, Global Mobility Managerin bei einem Ingenieurbüro in Zürich. „Das verschafft uns einen strategischen Vorteil bei der Vergabe von Projekten mit kurzer Umsetzungszeit.“
Die Stärke des Passes kommt auch ausländischen Mitarbeitern zugute, die nach der üblichen zehnjährigen Aufenthaltsdauer die Schweizer Staatsbürgerschaft erwerben. Berater für vermögende Privatkunden verzeichnen einen Anstieg wohlhabender Personen, die den Weg zur Schweizer Staatsbürgerschaft wegen der damit verbundenen Reisefreiheit und politischen Stabilität suchen.
Henley-Analysten warnen jedoch, dass die Stärke eines Passes durch geopolitische Entwicklungen schwanken kann. Sie verweisen auf das kommende Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU sowie eine vorgeschlagene Visagebühr für einkommensstarke Länder als mögliche Einflussfaktoren auf künftige Rankings. Mobilitätsteams in Unternehmen wird empfohlen, die Verhandlungen über gegenseitige Visafreiheitsabkommen – insbesondere mit den Golfstaaten und aufstrebenden afrikanischen Märkten – genau zu verfolgen, da die Schweiz neue Zugangsrechte aushandelt.
Quelle: AFAR