
Météo-France hat am 7. Juli für weite Teile des Landes eine Hitzewarnung herausgegeben und 61 Départements auf „orange“ gesetzt, da die Temperaturen im Rhône-Tal und im Südwesten auf bis zu 40 °C stiegen. Diese Warnstufe löst spezielle gesetzliche Pflichten für Arbeitgeber, Kommunen und – besonders wichtig für die globale Mobilität – für öffentliche Verkehrsanbieter aus. Die SNCF hat ihren „Plan fortes chaleurs“ aktiviert, die Höchstgeschwindigkeiten auf bestimmten Hochgeschwindigkeitsstrecken während der heißesten Nachmittagsstunden reduziert und Ersatzbusse für Intercités-Züge bereitgestellt, deren Klimaanlagen aus den 1970er Jahren der anhaltenden Hitze von 38 °C im Innenraum nicht gewachsen sind. Die Flughäfen Paris-CDG und Orly meldeten keine Flugausfälle, baten die Airlines jedoch, die Schichten des Bodenpersonals zu staffeln, um Hitzestress bei den Mitarbeitern zu vermeiden. Mehrere Präfekturen, darunter Île-de-France und Nouvelle-Aquitaine, haben die nächtliche Betreuung obdachloser Menschen ausgeweitet und öffentliche Kühlzentren eröffnet – Maßnahmen, die auch als Notunterkünfte für Expatriates in temporären Unterkünften dienen. Fahrdienstanbieter wie Kapten führten Zuschläge während der Spitzenhitze ein, um mehr Fahrer in den Siesta-Stunden auf die Straße zu bringen, wenn die Nachfrage üblicherweise sinkt. Relocation-Manager sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, einen Wohnsitznachweis mitzuführen: Bei einer ähnlichen Hitzewelle 2022 lag die kurzfristige Hotelverfügbarkeit in Großstädten unter 15 %, da Haushalte ohne Klimaanlage Zuflucht suchten. Arbeitgeber werden zudem daran erinnert, dass das Arbeitsrecht Außeneinsätze bei einer „Wet Bulb Globe Temperature“ über 30 °C aussetzen lässt; Mobilitätspläne für Standortbesuche müssen möglicherweise bis zum Wochenende angepasst werden. Die aktuelle Prognose deutet darauf hin, dass die Hitzeglocke mindestens bis zum 14. Juli anhält. Da viele Expatriate-Familien für Sommeraufenthalte anreisen, sollten frühe Orientierungssitzungen Hitzeschutzinformationen und Hinweise zu reduzierten Fahrplänen im öffentlichen Nahverkehr unter dem ab nächster Woche geltenden Sommerfahrplan enthalten.
Quelle: The Connexion
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